Warnsignale in Freundschaften – Wie erkennt man, ob man nur ausgenutzt wird?

Welche Anzeichen deuten darauf hin, dass man von seinen Freunden ausgenutzt wird?

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Freundschaften können eine Quelle der Freude sein. Sie bringen Unterstützung, Vertrauen und ebenfalls Spaß. Aber was ist, wenn der Schein trügt? Manchmal bleibt das Gefühl. Man fühlt sich unwohl und man fragt sich ob Freundschaften auf Gegenseitigkeit basieren. Diese Erkenntnis ist nicht immer leicht. Ein Blick auf verschiedene Anzeichen kann helfen.

Ein erstes Anzeichen ist oft die fehlende Unterstützung in schwierigen Zeiten. Wenn jemand in Not wirklich Hilfe braucht ist es enttäuschend, wenn die „Freunde“ nicht zur Stelle sind. Die Frage bleibt – ist das ein Zeichen der Unaufrichtigkeit? Offensichtlich ist derjenige wichtig jedoch nur dann wenn es für den anderen bequem ist. Ein wahres Zeichen von echtem Freundschaftsgeist ist, dass man sich um den anderen kümmert – auch in düsteren Momenten.

Darüber hinaus zeigt sich oftmals ein weiteres indikatives Verhalten. Oft ´ wenn sich Freunde geheimnisvoll verhalten ` kann das ein Hinweis sein. Warum wird man nicht eingeweiht? Ist es, weil man in ihrem Leben nicht die Rolle spielt die man zu spielen glaubt? Hier entstehen Lücken in der Kommunikation und bei diesen Fragen bleibt nur Raum für Spekulation.

Das Verhalten bei persönlichen Anfragen ist ähnlich wie aufschlussreich. Nimmt man regelmäßig an den Veranstaltungen der Freunde teil, während sie einen bei eigenen Anliegen im Stich lassen ist etwas faul. Beispielsweise – man könnte anfangs denken, dass die Nächstenliebe einen hohen Stellenwert hat. Wenn man aber bei der eigenen Umzugsaktion allein dasteht ist das wenig motivierend. „Ich habe keine Zeit“ – ein Satz der schmerzt, besonders wenn die Erwartungen an Freundschaft in der Regel anders aussehen.

Ein weiterer kritischer Aspekt ist das Geben und Nehmen. In gesunden Freundschaften fließt der Austausch in beide Richtungen. Wer nur gibt und nichts erhält spürt irgendwann die Erschöpfung. Essenziell bleibt einen kühlen Kopf zu bewahren und das Verhalten der „Freunde“ zu beobachten. Wenn das ausgeglichene Geben und Nehmen nicht weiterhin funktioniert, sollte man möglicherweise die Reißleine ziehen und sich 💭 über die Zukunft solcher Beziehungen machen. Oft schmerzt die Einsicht: Dass viele Stunden die man investiert hat scheinbar vergeblich waren.

Das Beispiel aus der Werbung ist schlagkräftig. Wenn man nicht nur zur Grillfeier eingeladen wird, allerdings auch ständig „etwas mitbringen“ soll, zeigt das den einseitigen Verlauf. An solchen Beispielen erkennt man: Eine Freundschaft ist ein gegenseitiger Austausch. Es geht nicht nur darum, „zu geben“, einschließlich darum, „zu nehmen“.

Die Botschaft hier ist klar: Nicht alles was glänzt ist Gold! Man sollte offen und ehrlich mit seinen Freunden kommunizieren. Wenn eine Klärung nicht möglich ist und der andere es nicht versteht ´ dann wird es Zeit ` Konsequenzen zu ziehen. Es tut weh – allerdings man selbst hat die Kontrolle über seine Beziehungen und das ist letztlich entscheidend. Gehe an die Grenzen der Freundschaft. Und hoffe – dass diese Grenzen nicht immer überschritten werden.

In diesem Sinne – sei kritisch und achtsam. Freundschaften sind wertvoll – aber sie sollten auf Gegenseitigkeit beruhen. Nur so kann eine dauerhafte und vertrauensvolle Beziehung bestehen.






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