Die Akzeptanz der eigenen Körperform: Ein Plädoyer für mehr Selbstbewusstsein

Wie kann man lernen, seine Körperform zu akzeptieren und positiv zu betrachten?

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Die Wahrnehmung des eigenen Körpers kann ein komplexes Thema sein. Viele Menschen fühlen sich unwohl wenn sie sich im 🪞 betrachten. Das beschriebene Beispiel einer jungen Frau die von vorne normal und von hinten jedoch „extrem breit“ aussieht ist nicht ungewöhnlich. Körperschemata verändern sich während der pubertären Phase. In dieser Zeit ausarbeiten sich verschiedene Körpermerkmale – ganz natürliche Vorgänge die zur Verwendung das Erwachsenwerden charakteristisch sind.

Hüften – sie sind ein zentrales Charakteristikum der weiblichen Körperform. Verbreitete Klischees sprechen von sogenannten „Sanduhrfiguren“. Diese Figuren sind nicht nur ein Schönheitsideal allerdings stehen oft ebenfalls für Fruchtbarkeit und Weiblichkeit. Ein Hüft-Taillen-Verhältnis von 0⸴7 gilt als optimal. Dies bedeutet – dass die Hüfte deutlich breiter sein sollte als die Taille. Ein Beispiel: Hat jemand eine Taille von 70 cm, so sollte der Hüftumfang etwa 100 cm betragen. Ein wunderbar proportionierter Körper, ja? Dennoch ist es wichtig zu verstehen, dass es keinen ‚einzig wahren‘ Körpertyp gibt.

Deine Körperform rechtfertigt keinen Grund zur Scham – vielmehr sollte man stolz darauf sein. Kleidung kann helfen – das Selbstbewusstsein zu stärken. Weite Tops können die Silhouette verändern und geben Menschen das Gefühl, weniger auf ihre proportionalen Unterschiede achten zu müssen. Aber wozu verstecken? Warum nicht den eigenen Körper umarmen? Jeder Mensch ist einzigartig und das sollte gefeiert werden. Die Entwicklung von Schultern und Hüften ist genetisch bedingt und kann nicht gezielt geändert werden.

Die Anforderungen unserer modernen Gesellschaft können oft belastend sein. Schönheitsideale ändern sich ständig; eine kurvenreiche Figur ist heute vielleicht wieder gefragter. Gefragt sind Selbstvertrauen und der Mut ´ den eigenen Körper so zu akzeptieren ` ebenso wie er ist. Körperpositive Bewegungen fördern ebendies diese Denkweise. Stichwort „Body Positivity“ – sich selbst in seiner Haut wohlfühlen, unabhängig von gesellschaftlichen Erwartungen. Jennifer Lopez und Kim Kardashian verkörpern diesen Trend – sie sind Beispiele für Frauen die sich ihrer Kurven bewusst sind und diese selbstbewusst präsentieren.

Die persönliche Reise zur Selbstakzeptanz kann langwierig sein. Gespräche mit Freunden und Familie können hier eine große Hilfestellung geben. So erkennst du, dass viele Menschen Ähnliches empfinden. Annehmen was dir gegeben wurde ist häufig ein besserer Weg als zu versuchen, etwas das dir nicht gefällt zu verändern.

Zu guter Letzt, schau dir doch einmal andere Frauen an – sowie in Zeitschriften als auch im Alltag. Du wirst überrascht sein wie viele verschiedene Körperformen es gibt. Inspiration kann überall gefunden werden. Sei eine der Frauen – die Selbstbewusstsein ausstrahlt. Sei eine der Frauen; die sich nicht versteckt. Feiere deinen Körper und mache ihn zum Leben das dich repräsentiert.






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