Betrunken in der Öffentlichkeit: Ein Bericht über Alkoholkonsum und soziale Ängste bei Jugendlichen

Welche psychologischen Auswirkungen hat der erste Alkoholkonsum in sozialen Situationen auf Jugendliche?

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Im Zeitalter von Social Media und Parties gehört der erste Rausch für viele Jugendliche zum Erwachsenwerden. Das hatte ebenfalls unsere Protagonistin im Alter von 15 Jahren erlebt. Sie schildert ihren ersten Erfahrungsbericht mit übermäßigem Alkoholkonsum an Neujahr. Ihre Geschichte zeigt auf welche Dimensionen von Scham und Unsicherheit sich hier offenbaren - doch stellt sich die Frage: Was passiert, wenn sich jugendlicher Spaß in peinliche Erlebnisse verwandelt?

Zunächst war alles ruhig. Sie verbrachte die ersten Stunden auf der 🛋️ - sie wirkte schüchtern und zurückhaltend. Bei ihr war der Durst nach Abenteuer weniger ausgeprägt - sie wollte keinen Alkohol konsumieren. Das sich dann verändernde Geschehen zeigt ebenso wie schnell man in eine Spirale geraten kann. Nach einer zunächst harmlosen Phase des Feierns wollte sie es wagen. Angetrunken zu sein erschien verlockend. Doch der Versuch ´ nur ein wenig alkoholisiert zu sein ` sollte schnell zu einem überwältigenden Erlebnis werden.

Ein süßer Junge der sie umwarb, hat sie förmlich "abgefüllt". Innerhalb von kürzester Zeit waren ihre Hemmungen verschwunden. Das Ergebnis? Ein 🎬 aus Lachen, Schmerzen - die Zigarette die sie sich ungewollt an die Backe drückte, war nur ein weiterer Teil des Debakels. Lustige Handlungen und das Weinen - das sind oft die Begleiterscheinungen, wenn Jugendliche ihre Grenzen überschreiten.

Psychologen warnen seit Jahren vor den Auswirkungen von Alkohol auf das jugendliche Gehirn. Laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation konsumieren 55 der Jugendlichen in Europa regelmäßig Alkohol – Tendenz steigend. Solch ein Konsum kann weitreichende Folgen haben. Unsere Protagonistin fühlte sich nach diesem Abend nicht nur peinlich berührt - sie litt unter dem starken Druck ihrer sozialen Ängste.

Diese Art von sozialen Phobien betrifft viele Jungen und Mädchen. Statistiken besagen, dass 10 Prozent der Jugendlichen an verschiedenen sozialen Ängsten leiden. Die Angst ´ ausgelacht oder ignoriert zu werden ` kann lähmende Konsequenzen bis hin zur Vermeidung sozialer Interaktionen nach sich ziehen. Im Fall der Erzählerin hätte sie Monsieur Alkohol besser im Zaum halten sollen.

In der Nachbetrachtung versteht sie nun - es war nicht das Ende der Welt. Aber der Schock für sie war immens. Peinlich berührt und von der Sorge um andere Meinungen geplagt, suchte sie Trost bei Freunden. Die Rückmeldungen ihrer Bekannten und auch die Worte von Unbekannten ´ die ähnliche Erfahrungen gemacht hatten ` schenkten ihr einige Hoffnung. Ratschläge wie sie ihre Ängste überwinden kann, waren glücklich formuliert: Über das Erlebte reden, sich aus der Schamphase befreien. Therapie und Gespräche zu führen sind die 🔑 um Ängste abzubauen.

Die Überlegung, einen Fachmann aufzusuchen, hat Mut gezeigt. Sozialphobien sind jetzt nichts – was man schämen muss. Also, mit einem aufmerksamen Ohr - vielleicht wäre es hilfreich, auch mit einem Arzt über die eigenen Gefühle zu sprechen. Der Austausch von Erfahrungen kann enormes Potenzial zur Heilung entfalten wie der Ratschlag einer anderen Jugendlichen zeigt – schließlich sind "alle einmal so."

Zusammengefasst ist es entscheidend solche Geschichten oder Erfahrungen ernst zu nehmen. Das Trinken in sozialen Konen kann zu erschreckenden Realitäten führen. Aber die Dialoge die aus diesen Erlebnissen hervorgehen, bieten oft Einsichten die jenseits des unmittelbaren Geschehens liegen - sie zeigen, dass trotz der Peinlichkeit jeder aus seinen Fehlern lernen kann. Ein erstes Mal kann lehrreich sein, solange man offen bleibt - für sich selbst und die Unterstützung von anderen.






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