„Wenn das Cat-Feeding zum Machtspiel wird: Ursachen und Lösungen für wählerische Katzen“

Warum frisst meine Katze nur aus der Hand und was kann ich dagegen tun?

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Die Frage warum eine 🐈 nur aus der Hand frisst beschäftigt viele Katzenbesitzer. In einem aktuellen Fall schildert eine Tierliebhaberin: Dass ihre Katze seit drei Tagen kein Futter aus dem Napf zu sich nimmt. Einzig wenn sie das Futter aus der Hand anbietet, nimmt die Mieze es dankend an. Solch ein Verhalten kann verschiedene Ursachen haben und es ist wichtig diese zu verstehen.

Katzen sind von Natur aus eigenwillige Tiere. Sie sind herrschsüchtig. Es kann gut sein, dass das Tier gelernt hat, dass die Fütterung aus der Hand mit einer positiven Erfahrung – in diesem Fall dem Fressen – verbunden ist. Dies nennt man operante Konditionierung. Der Mensch wird unbewusst zum „Dosenöffner“ oder „Snack-Verteiler“ ernannt. Diese Art von Machtspielchen kann für die Katze sehr unterhaltsam sein. verloren geht hierfür die Autonomie. Ist die Futterstelle der Napf – kann dies die Katze frustrieren. Die Lösung könnte also sein – konsequente Handhabung.

Eine andere Möglichkeit könnte das Futter selbst betreffen. Katzen sind wählerisch wenn es um ihre Nahrung geht. Wenn die Katze das Futter nicht mag oder es einfach nicht ihrem Geschmack entspricht, wird sie sich vom Napf abwenden. Die Besitzerin könnte deswegen ihre Katze fragen – ist das Futter wirklich appetitlich? Es kann hilfreich sein – verschiedene Marken und Sorten auszuprobieren. Die Prinzessin könnte zum Beispiel eine Vorliebe für eine andere Variante haben. Hierbei stellt sich die Frage – ob sie Nassfutter oder Trockenfutter bevorzugt.

Ein weiterer Ansatz besteht darin die Futterstation umzugestalten. Das Aufstellen des Napfes am Boden könnte der Dame ähnlich wie zu niedrig erscheinen. Vielleicht fühlt sich das Tier dadurch unsicher beim Essen. Man könnte versuchen, den Napf auf eine erhöhte Fläche zu platzieren. Dies könnte helfen das Selbstbewusstsein der Katze zu stärken.

Ein guter Rat ist geduldig zu sein. Katzen sind von ihrer Natur aus neugierige Tiere. Wenn nicht umgehend eine Lösung gefunden wird könnte das den Stress und Frust nur erhöhen. Sie wird nicht verhungern – solange genügend Futter vorhanden ist. Sie wird irgendwann den Napf annehmen – ebenfalls wenn das einige Zeit in Anspruch nehmen kann.

Wichtig ist auch die psychische Gesundheit der Katze. Neben den täglichen Fütterungsritualen benötigen Katzen auch eine Menge sozialer Interaktion. Das Spielen – die Streicheleinheiten – dürfen nicht vernachlässigt werden. Dadurch wird das Vertrauen gestärkt und die Bindung vertieft.

Zusammenfassend bleibt festzuhalten: Dass das Problem eine Katze dazu zu bringen, aus dem Napf zu fressen, vielschichtig ist und von verschiedenen Faktoren abhängt. Von der Vorstellung: Die Katze wählerisch ist, über die Unsicherheit, bis hin zu tatsächlichen Nahrungspräferenzen – all dies spielt eine Rolle. Geduld und konsequentes Handeln sind entscheidend ´ zu diesem Zweck die Katze lernt ` sich selbstständig zu ernähren. Wer es schafft seiner Mieze die Selbstständigkeit wieder beizubringen wird sowie körperliches als auch psychisches Wohlergehen sichern.






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