Die Chronologie von „Fast & Furious“: Han und die Frage der Zeitlinie

Wie fügt sich Hans Rückkehr in die „Fast & Furious“-Reihe in die bestehende Chronologie ein?

Uhr
Die ganze Diskussion über Hans Schicksal und seine Zeitlinie innerhalb der „Fast & Furious“-Filmreihe bewegt viele Fans. Han ist eine spannende Figur - sein Schicksal scheint oft ungewiss. Im dritten Teil „Tokyo Drift“ stirbt Han in einem dramatischen Autounfall. Doch warum sehen wir ihn dann im vierten Teil wieder? Diese Frage beschäftigt viele Zuschauer der Franchise.

Zunächst erschien es logisch, dass die Ereignisse in „Fast & Furious – Neues Modell. Originalteile“ (Teil 4) und „Fast Five“ (Teil 5) vor „Tokyo Drift“ spielen. In der Tat gibt es einige Indizien – die dies unterstützen. Zum Beispiel sagt die weibliche Hauptfigur in Teil 5 zu Han: Er nach Tokyo will – eine klare Andeutung. Aber gleichzeitig – der Ausgang des sechsten Teils verwirrt die Situation noch weiter. Han kämpft ja gegen Shaw in London und das unerwartete Ende seines Lebens führt zu Verwirrung.

Klar ist: Die richtige Reihenfolge der Filme ist nicht linear. Laut der Diskussion ist die beste Chronologie wohl 1⸴2,4,5,6,3,7. Seht ihr die Verbindung zwischen den ersten fünf Teilen und dem Schicksal von Han? Besonders spannend ist die Beziehung zwischen Dom und Han die in den späteren Filmen immer wichtiger wird.

Die Filme zeigen ebenso wie Han als Charakter entwickelt wurde. Die Beziehungen zwischen den Figuren werden beleuchtet. Im fünften Teil insbesondere spielt seine Dynamik mit Mia und Dom eine Hauptrolle. Der Zuschauer sieht wie Han von seinen Entscheidungen geprägt wird was ähnelt zu seiner Entscheidung führt, darauffolgend Tokyo zu fliehen.

Hat das Filmteam etwa Drehfehler begangen? Es gibt allgemeine Spekulationen » die behaupten « die Macher hätten entweder einen Plan oder keine Ahnung gehabt. Spannend bleibt die Frage, ob die Filmemacher tatsächlich einen großen Bogen spannten um alle Handlungsstränge zu verknüpfen.

Die Fans spekulieren ebenfalls darüber wie viele Widersprüche noch unentdeckt in den Filmen lauern. Über die Ereignisse in sieben Filmen gibt es Themen die merklich für Verwirrung sorgen. Letztlich bleibt „Fast & Furious“ eine dynamische Reihe, deren Zeitstränge die Zuschauer immer wieder herausfordern. Es lohnt sich – die Filme von Anfang bis Ende zu erleben. So kann man das gesamte Bild erfassen.

Die Komplexität der Erzählungen zieht sich durch die gesamte Reihe. Die Mischung aus Action und Drama bleibt ungebrochen. Und so wird Han zum Symbol für die Verrücktheiten die diese Filmreihe mit sich bringt. Am Ende stellt sich die zentrale Frage: Versteht man die Chronologie vollständig oder bleibt man in einem Labyrinth gefangen, geschaffen von eindringlichen Drehbuchentwicklungen?






Anzeige