Die Faszination der Selbstgerechtigkeit: Ein Blick auf menschliches Verhalten

Was bedeutet es, selbstgerecht zu sein, und welche Auswirkungen hat dieses Verhalten auf zwischenmenschliche Beziehungen?

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Selbstgerechtigkeit – ein Begriff der oft in Diskussionen auftaucht und vielen die darüber nachdenken, gar nicht so leicht verständlich ist. Sie beschreibt Menschen ´ die überzeugt davon sind ` immer im Recht zu sein. Ihre eigene Sichtweise ist für sie die einzige gültige. Diese Überzeugungslosigkeit hinderte schon viele daran, andere Meinungen zu akzeptieren.

Es geht nicht nur um das einfache Gefühl im Recht zu sein. Menschen in dieser Denkweise verlieren oft die Fähigkeit, Selbstkritik zu üben. Die Vorstellung von Unfehlbarkeit führt dazu ´ dass sie auf keinen Fall hinterfragen ` was sie sagen oder tun. Ihre Argumente riechen oft stark nach Überheblichkeit. Sie verurteilen andere – nicht jedoch sich selbst. Das ist die Crux – die das Verhalten selbstgerechter Menschen prägt.

Selbstgerechtigkeit zeigt sich häufig in sozialen Konflikten. Man könnte sagen: Das Motto lautet „Hauptsache mir geht’s gut“. Bereits in einem simplen 💬 kann sich das zeigen. Jemand der sich in seiner Meinung bestätigt sieht wird kaum dazu bereit sein einen anderen Standpunkt zu hören. Manchmal entsteht dann das Bild: Die eigene Meinung ist der Maßstab, an dem alles gemessen wird.

Ein Beispiel aus der Forschung: Eine Umfrage zeigt, dass in der heutigen Gesellschaft 60% der Menschen davon überzeugt sind, ihre Ansichten seien die objektive Wahrheit. Das schafft eine gefährliche Dynamik. Es führt zu einem starren Denken und schließt so den Dialog mit anderen aus. Sei es im Internet oder im realen Leben – das Phänomen der Selbstgerechtigkeit findet überall seinen Platz.

Insbesondere in sozialen Medien füllt sich die Plattform mit selbstgerechten Meinungen. Die eigene Sichtweise muss immer und überall verteidigt werden. Die Diskussion verliert an Tiefe. Empathie wird oft zur Nebensache. Der Fokus liegt nur auf dem eigenen Standpunkt zum Nachteil anderer. Es könnte gesagt werden, dass diese Form von Interaktion eine Spaltung in der Gesellschaft fördert.

Hier fordert die Herausforderung der Selbstgerechtigkeit dazu auf, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen und offener im Dialog zu sein. Jeder hat das Recht auf eine Meinung. Doch manchmal wird die Grenze zur Selbstgerechtigkeit überschritten und das hat weitreichende Konsequenzen.

Zusammengefasst bedeutet Selbstgerechtigkeit ein Verhalten das oft in den Augen anderer als überheblich bezeichnet wird. Die Unfähigkeit zur Selbstreflexion führt dazu, dass Menschen sich in ihrem Denken isolieren. Die Frage nach der Richtigkeit ihrer Ansichten stellt sich nicht. Nur sie selbst sind in ihren Augen gerecht. Solch eine Einstellung ist nicht ohne Folgen. Die Entwicklungen in der Gesellschaft zeigen deutlich: Dass Gewalt und Konflikte häufig die Konsequenzen solcher Denkweisen sind. Der Blick auf andere Perspektiven ist wichtig. Nur so kann ein harmonisches Miteinander gewährleistet werden.






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