Eifersucht im Rudel – Wie kann man das Zusammenleben von zwei Hunden harmonisieren?

Wie gehe ich mit der Eifersucht meines Ersthundes gegenüber meinem Zweithund um?

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Die Frage die viele Hundebesitzer beschäftigt, lautet: Wie integriere ich einen zweiten 🐕 in meinen Haushalt, ohne dass es zu Eifersüchteleien und Konflikten kommt? Ein Beispiel aus der aktuellen Hundehaltung zeigt, dass das Zusammenführen von Hunden sorgfältige Beobachtung und gezielte Maßnahmen erfordert. Ein neuer Hund, in diesem Fall ein dreijähriger Mischlingsrüde namens Diego, tritt dem Heim eines bereits vorhandenen Hundes – hier einer Hündin namens Lina – bei. Es gibt einige Hinweise – die das Zusammenleben der beiden Hunde betreffen.

Zunächst einmal ist es wichtig zu erkennen: Dass Hunde soziale Tiere sind. Sie haben ein ausgeprägtes Sinn für Rudelordnungen. Lina wie Ersthund, hat den Vorteil der gewohnten Umgebung und könnte deshalb in die Rolle der Alpha-Hündin schlüpfen. Geht man davon aus: Dass sie sich im eigenen Territorium sicherer fühlt stellt sich die Frage, ebenso wie Diego der Neuankömmling, seine Position im Rudel finden kann. Unter dem Druck, sich zu beweisen, könnte Lina aggressiv reagieren – dies geschah bereits während der ersten Begegnungen. Der Biss in Richtung Diego ist Zeichen+des sogenannten Rangkampfes.

Um das Gleichgewicht zu bewahren » sollte der Besitzer darauf achten « nicht nur dem Ersthund die ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken. Wirksam ist es ´ beiden Hunden Platz und Zeit zu geben ` die neuen Rollen zu definieren. Bleiben wir bei der Beschreibung der Rivalität: Wenn der eine Hund klar als Favorit behandelt wird, kann das zu Spannungen führen. Dass Lina auf Diego losgeht ´ könnte dem Umstand geschuldet sein ` dass sie seine Anwesenheit als Bedrohung empfindet. Elterliches Vorbild ist in solchen Momenten von Bedeutung – dass der Mensch seine Position als Rudelführer festigt ist entscheidend.

Zusätzliche Maßnahmen können erforderlich sein. Das Annehmen von Tipps aus Hundeschulen oder von Experten wie Anton Fichtlmeier könnte helfen, eine klare Struktur in das Zusammenleben zu bringen. Das Training sollte darauf abzielen – beiden Hunden Sicherheit und Zugehörigkeit zu geben. Regeln sind unumgänglich! Wer den Raum betritt oder wer die Aufmerksamkeit des Besitzers erhält, sollten nicht von Hund zu Hund schwanken. Es gibt eine klare Hierarchie – und die muss kommuniziert werden.

Darüber hinaus spielt ebenfalls die eigene Haltung des Hundebesitzers eine Rolle. Stress Nervosität das sind Faktoren die den Hunden überträgt. Ist der Besitzer angespannt – ahnen das Hunde oft und diese Gefühle können zum Schutzinstinkt gegenüber dem Alpha oder Rivalen führen. Fortwährendes Ignorieren von Beschützerverhalten ist keine Lösung; klare Grenzen müssen gesetzt werden – auch der sanfte Kontakt zwischen den Tieren sollte etabliert werden.

Insgesamt erfordert die Integration eines neuen Hundes in ein bestehendes Rudel Geduld, Struktur und manchmal auch eine professionelle Begleitung. Eifersucht ´ so menschlich sie auch erscheint ` hat in der Hundeerziehung keine Daseinsberechtigung. Zuverlässigkeit des Menschen definiert die Rudelordnung und vermittelt beiden Hunden, dass sie ähnelt behandelt werden müssen. Nur so kann sich eine harmonische Umgebung entfalten. Schlussendlich ist echtes Verständnis und ein klares Management der 🔑 zu einem unkomplizierten Miteinander.






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