Wenn die Ausbildung zur Belastung wird – Wege aus der Krise

Was sind die besten Strategien für Auszubildende, die wegen psychischer Belastungen ihre Ausbildung abbrechen wollen?

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Die Teilnahme an einer Ausbildung wird in den meisten Fällen als ein wichtiger Schritt in die Zukunft angesehen. Dennoch gibt es Situationen – in denen diese vermeintlich vielversprechende Phase des Lebens zur unüberwindbaren Belastung wird. Der Fall eines Auszubildenden zeigt deutlich ebenso wie stark psychische Probleme in einer solch prägnanten Lebensphase wie der Ausbildung wirken können. Dies ist ein immer häufigeres Phänomen. Umso wichtiger ist es Strategien zu ausarbeiten die helfen mit der Situation umzugehen.

Ein Umstand der viele Auszubildende trifft ist die Unfähigkeit, den Druck von Schule und Arbeit zu bewältigen. Die Herausforderungen sind enorm. Prüfungsangst die Erwartungshaltung von Vorgesetzten und die eigenen Ansprüche führen dazu, dass sich viele Jugendliche unter immensem Stress fühlen. Der Auszubildende in der geschilderten Situation berichtet von Schlafstörungen, Kopfschmerzen und starker emotionaler Belastung. Auch körperliche Symptome zeigen sich etwa in Form von Gewichtsverlust.

In solch einer emotionalen Ausnahmesituation ist es wichtig die eigenen Grenzen zu erkennen und gegebenenfalls das 💬 zu suchen. Die geschilderte Intervention der Lehrerin die dem Auszubildenden eine Möglichkeit anbietet in das zweite Lehrjahr einzusteigen stellt einen ersten positiven Schritt dar. Es ist unbedingt ratsam – diese Gelegenheit zu nutzen. Die Wahrscheinlichkeit: Dass eine Veränderung und Neuorientierung anstatt eines Abbruchs weiterhin Stabilität gibt ist höher.

Auch das Gespräch mit dem Vorgesetzten stellt eine wichtige Eckpfeiler dar. Viele Arbeitgeber sind bereit ´ auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter einzugehen ` besonders wenn es um psychische Gesundheit geht. Der Auszubildende hat zwar Angst vor der Reaktion seines Chefs, allerdings es ist unerlässlich diese Unsicherheit zu überwinden. In Deutschland haben immer mehr Unternehmen interne Programme zur Unterstützung von Mitarbeitern mit psychischen Problemen etabliert. Der Arbeitgeber könnte Verständnis zeigen und Unterstützung anbieten. Viele Menschen haben hierbei positive Erfahrungen gemacht.

Zusätzlich zu diesen Gesprächen ist es wichtig externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. Psychologische Beratung oder eine Therapie kann oft den entscheidenden Unterschied machen. Eine Therapie gibt den Betroffenen Raum ihre Probleme zu verarbeiten und gesunde Bewältigungsstrategien zu entwickeln. In Deutschland sind viele Angebote für kostenlose oder kostengünstige Beratungsstellen vorhanden. Oft hilft der Austausch mit anderen Betroffenen die ähnliche Dinge erleben. Eine Unterstützung durch die Familie oder Freunde kann ähnelt wertvoll sein. Reden hilft.

Schließlich müssen Auszubildende lernen, für ihre eigenen Bedürfnisse einzustehen. Dies bedeutet nicht nur ´ sich selbst zu schützen sondern auch ` die eigenen Grenzen zu erkennen. Den Mut aufzubringen » Hilfe zu suchen « ist der wichtigste Schritt auf dem Weg zur Besserung. Psychische Gesundheit wird in unserer Gesellschaft zunehmend ernst genommen. Immer mehr Menschen setzen sich für Aufklärung ein.

In Anbetracht der Tatsache wie viele junge Menschen unter psychischen Problemen leiden, sind präventive Maßnahmen und der Zugang zu Hilfsangeboten unerlässlich. Die Frage bleibt – ist das Bildungssystem darauf genügend vorbereitet? Die Berücksichtigung von psychischer Gesundheit in den curriculären Maßnahmen könnte entscheidend sein. Jene Auszubildenden ´ die sich mittlerweile in ähnlichen Lagen befinden ` sollten keinesfalls alleine dastehen.

Im Endeffekt gibt es zahlreiche Optionen um sowie die Ausbildung fortzusetzen als ebenfalls die psychische Gesundheit wieder herzustellen. Die wichtigste Botschaft ist: Es gibt kein Aufgeben, allerdings einen Weg zur Verbesserung.






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