Die Hintergründe der „Schwarz-Organisation“ von Amway - Ein Blick hinter die Kulissen der Direktvertriebsstrategie

Was genau versteht man unter der „Schwarz-Organisation“ im Konvon Amway und wie funktioniert das Geschäftskonzept?

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Der Begriff der "Schwarz-Organisation" im Rahmen von Amway wirft viele Fragen auf. Ein Nachbar hat mich gefragt ´ ob ich Interesse daran habe ` bei freier Zeiteinteilung etwas Geld hinzuzufügen. Das klang verlockend jedoch ich erinnere mich: Dass dies oft eine Art von Vertrieb ist. Aber was steckt dahinter? Sofort denkt man zuallererst an Amway und man überlegt ob es sich hierbei um ein weiteres Verkaufsnetzwerk handelt.

Max Schwarz - ein Name der in der Amway-Welt für Erfolg steht - hat maßgeblichen Einfluss auf die Struktur der sogenannten Schwarz-Organisation. Hast du dich jemals gefragt, warum die Amway-Welt solche Strukturen bilden kann? Diese Organisation bietet Schulungen an. Ihr Ziel ist es – die Mitglieder auszubilden. Es wird oft behauptet - und das ist teils richtig -: Dass solche Vertriebsorganisationen eine Gehirnwäsche durchführen. Dies ist jedoch in vielen Aspekten eine Fehlinterpretation.

Die Schwarz-Organisation könnte als eine Schule für das geschäftliche Miteinander betrachtet werden. Hier wirst du unterrichtet – ebenso wie du Produkte am besten präsentierst und Kunden gewinnst. Max und Marianne Schwarz stehen im Mittelpunkt dieser Organisation. Sie schaffen einen Raum für Lernen und Entwicklung. In diesen Schulungszentren geht es nicht primär um das Vermarkten eines Produktes „das niemand braucht“.

Staatliche Aufsichtsbehörden haben Geschäftsmodelle wie klassische Schneeballsysteme unter diese Kategorie eingestuft. Wer denkt ´ dass Amway als Pyramide funktioniert ` irrt sich. Denn deine Verdienste werden von deinem eigenen Engagement bestimmt. Keiner bestimmt – ob du weiterhin verdienst als dein Upline. Hier zählt die eigene Leistung. In Deutschland gilt es als illegal – einen Haufen Menschen in die Irre zu führen.

Amway ist als Großhändler ein ganz normaler Spieler auf dem Markt. Das Unternehmen liefert an selbstständige Geschäftspartner. Jeder arbeitet autonom. Das ist das Merkmal des erfolgreichen Marketingsystems. Wenn man das große Ganze betrachtet zeigt sich: Dass es um persönliche Motivation geht. Amway selbst bietet Produkte an – darunter über 450– die in globalen Labors entwickelt werden. Hochwertige Inhaltsstoffe die in der Kosmetik oder bei Nahrungsergänzungsmitteln verwendet werden, zeugen von einem gewissen Standard.

Die von Amway angebotenen Produkte sind nicht nur Verbrauchsgüter, sie sind Werkzeuge für einen Lebensstil. Angegebene 3⸴5 Mio․ Geschäftspartner weltweit vertreiben die Produkte. Das Unternehmen stellt damit große Ansprüche an sich selbst an. Zum Beispiel wurde 2012 Avon überholt und ein Jahresumsatz von 11⸴3 Milliarden US-Dollar erreicht. Die Essenz des Geschäftsmodells sieht vor ´ dass die Mitglieder nicht nur Verkäufer sind ` sie konsumieren ebenfalls die angebotenen Produkte.

Daher, wenn sich Amwayaner dazu entschließen, ihre Haushalte auf Amway-Produkte umzustellen, gleicht dies quasi einer strategischen Investition. Jedes Produkt ´ das sie nicht selbst konsumieren ` könnte das eigene Geschäft gefährden. Es geht um die Glaubwürdigkeit und die Ethik des Handels.

In Anbetracht dieser Punkte wird klar: Das Verständnis von Organisationen wie der Schwarz-Organisation geht über simple Verkaufsanreize hinaus. Der Lernprozess ist umfassend. Viele Studenten oder junge Leute finden sich in dieser Welt der Selbstverwirklichung. Die Konzepte und Taktiken ´ die hier behandelt werden ` sind universell und finden auch in anderen Berufsfeldern Anwendung.

So stellt sich die Frage. Ist die Schwarz-Organisation von Amway eine Bereicherung oder eher eine Illusion? Das Entscheidende liegt im eigenen Engagement – das gilt nicht nur für eine Verkaufsorganisation.






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