Die Bedeutung von "SiS" im Einzelhandel – Ein Überblick über das Shop-in-Shop Konzept

Was genau ist das Konzept des "Shop in Shop" (SiS) und wie beeinflusst es den Verkauf im Einzelhandel?

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Im Einzelhandel trifft man häufig auf die Bezeichnung "SiS". Das ist nicht nur ein Akronym – vielmehr verbirgt sich dahinter ein ganzes Konzept. "SiS" steht für "Shop in Shop" und bezeichnet einen speziellen Bereich innerhalb eines größeren Verkaufsraumes. Hier wird die Ware einer bestimmten Marke besonders hervorgehoben. Viele bekannte Kaufhäuser setzen dieses System ein. Interessanterweise geht es beim SiS um weiterhin als nur die Präsentation von Produkten. Der Point of Sale (POS) ist der essentielle Ort – die Verkaufsfläche, auf der Kunden aktiv zur Ware greifen. Ein gut gestaltetes SiS kann die Sichtbarkeit und damit den Umsatz einer Marke erheblich steigern.

Das Konzept hat seine Wurzeln in der Idee, dass eine Marke innerhalb eines größeren Rahmens ebenso wie beispielsweise eines Warenhauses einen eigenen, abgetrennten Raum erhält. Diese Art der Präsentation vereinfacht es den Kunden die Produkte einer Marke schnell zu identifizieren. Nehmen wir als Beispiel den Bereich Mobilfunk. Oftmals finden sich Anbieter wie Freenet oder Debitel in Warenhäusern. Diese Marken haben ihren eigenen Bereich – so wirkt es wie hätten sie ein kleines eigenes Geschäft innerhalb des großen Hauses, ohne dass man selbst zu einem standalone Geschäft wechseln muss.

Allerdings ist es wichtig – die Abkürzung SiS wird nicht ausschließlich zur Beschreibung von Verkaufsflächen verwendet. In vielen Unternehmen steht "SiS" ebenfalls für die Fähigkeiten und Rollen von Promotern oder das Management von Promotionaktionen. Hierbei findet eine spezifische Planung statt. Diese Planung ist vor allem in großen Einzelhandelsunternehmen von Bedeutung. Durch diese Regeln und Struktur soll verhindert werden: Dass mehrere Promotionaktivitäten oder Promotoren gleichzeitig in einem Bereich stören. Dies sorgt für einen reibungslosen Ablauf und ein harmonisches Kauferlebnis für den Kunden.

Blickt man auf die jüngsten Entwicklungen im Einzelhandel, wird deutlich, dass Shop-in-Shop-Konzepte immer beliebter werden. Die Größe der Verkaufsfläche kann variieren. Mal ist es ein kleiner Counter – mal eine gesamte Abteilung. Laut Statistiken aus dem Jahr 2022 nutzen über 40 % der großen Kaufhäuser dieses Konzept um diverse Marken sichtbar und ansprechend zu präsentieren. Damit wird nicht nur das Einkaufserlebnis für den Kunden optimiert, allerdings auch die Markenbekanntheit gesteigert.

Der Erfolg eines SiS hängt allerdings nicht nur von seiner Gestaltung ab. Equitiy und Markensynergie spielen ähnlich wie eine entscheidende Rolle. Wie die Kunden auf das Shop-in-Shop-Angebot reagieren, hängt stark von der Marke ab. Ein jádie "Shop in Shop"-Fläche wird mit einem starken Branding und gut geschultem Personal betrieben, kann diese Markenerfahrung erheblich stärken.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass "SiS" im Kondes Einzelhandels ein vielfach bewährtes Konzept ist. Dabei fungiert es nicht nur als Schaufenster für Marken, einschließlich als ein strategisches Instrument zur Steigerung von Umsatz und Kundenbindung. In Zukunft könnten wir zusätzlich dazu solcher innovativen Konzepte in Kaufhäusern und Shops erwarten.






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