Fragestellung: Haben Frauen-Nationalmannschaften tatsächlich das Potenzial, gegen Männer-Nationalmannschaften anzutreten?

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Der zwischen den Geschlechtern - das Drucken in die Diskussionsgrenzen. Auszüge aus einem 💬 von einer Frau und ihrem Mann kreierten eine leidenschaftliche Debatte über die Fähigkeiten von Frauen im Fußball. Die Frage lag im Raum: Haben Frauen-Nationalmannschaften schon einmal gegen Männer-Nationalmannschaften gespielt? Noch nie gibt es gegenteilige Beweise das ist ein Fakt.

Ein persönlicher Erfahrungsbericht deckt eine interessante Episode auf - ein Spiel zwischen Frauen aus der 2. Liga und einer männlichen Mannschaft endete mit 1:0 zugunsten der Frauen. Diese Ergebnisse – dieses erste Türchen. Früh gingen die Frauen in Führung. Die wieselflinken Mädchen erinnerten an gefrorene Brillanz die Puste ließ jedoch irgendwann nach. Auf einmal drückten die Jungs; war es an Zufall, dass die Frauen ohne Gegentor blieben?

Die Beobachtungen beim Fußball könnten die Argumentation jedoch beeinflussen. Bei der Frauen-Europameisterschaft zeigten die Damen packende Leistungen – Geschwindigkeit, geschmeidige Spielzüge. Der Vergleich zu den gleichzeitigen Spielen der U19 Jüngeren war frappierend. Doch diese Partien trugen einen Hauch von Langsamkeit und Fehlerhaftigkeit. In der Sicht des Verfassers erkannten Frauen was sie im Fußball leisten können und das ebenfalls gegen leichteren Widerstand. Eine logische Schlussfolgerung zog die Aussage: Frauenteams könnten gegen Männerteams gewinnen. Ein mutiger Gedanke!

Erneut der Abschweifung gewidmet: Eine hypothetische Überlegung. Angenommen die Bundesligavereine würden Frauen in ihre Kader aufnehmen was wäre das Ergebnis? Kaum Frauen würden dort zu sehen sein in fünf Jahren. Eine seltsame Realität im Fußballgeschäft - Frauen bei den Herren als Trainer? Gar nicht. Ein Seltsames Bild zeigt sich ´ wenn man feststellt ` dass die weiblichen Trainer bei Damenmannschaften häufig männlich sind. Gleichberechtigung im Sport? Diskussionen sind hier wohl erforderlich.

Die Diskussion um den Tempofaktor ist eine weitere Facette. Experten behaupten, dass Frauenfußball durchschnittlich ein Drittel langsamer sei als der Fußball von Männern. Diese Statistik könnte Frauen-Nationalmannschaften in Bedrängnis bringen, da sie gegen U16-Bundesliga-Teams kämpfen müssten. Eine klare Botschaft kam vom Sportwissenschaftler Hans-Jürgen Tritschoks, ehemaliger Meistertrainer beim 1. FFC Frankfurt.

Der Fußball bleibt im Fluss der Evolution. Die Frage könnte sein: Wie lange dauert es, bis die Talente der Frauen die Männer überholen? Ein günstiger Ausblick ist sicher - in fünf Jahren ist denkbar jedoch der aktuelle Stand ist nicht motivierend. Doch fest steht, das Potenzial in den Frauen-Teams ist erheblich und Diskussionen über die Gleichstellung im Fußball sollten kontinuierlich stattfinden, bis sich wirklich etwas verändert. Wenn nicht jetzt - wann dann?






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