Mobbing in der Schule: Wie Schülerinnen und Schüler auf Lehrerlästerungen reagieren können

Wie sollten Schüler mit Lehrerlästerungen umgehen, um ihre Schulzeit zu verbessern?

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Mobbing ist ein ernstes Problem und ganz besonders in Schulen. Unschuldig und verletztend äußern sich Lehrer über Schüler vor der ganzen Klasse. Das ist nicht nur unprofessionell sondern schädigt das Selbstwertgefühl junger Menschen. Ein besorgniserregendes Beispiel zeigt diese klare Problematik: Ein Schüler erzählt von seinen häufigen Erkrankungen. Dieser Schüler fühlt sich vom Lehrer lächerlich gemacht. Stimmen aus der Klasse bestätigen: Dass er häufig verspätet reagiert und oft abwesend ist. Ein guter Freund informiert ihn über die beleidigenden Bemerkungen die sein Lehrer über ihn macht. Ich finde die Grenzüberschreitung in den pädagogischen Umgang von Lehrern unerträglich.

Dieser Schüler hat in einem Halbjahr bereits zehn Fehltage. Gründe sind Fieber Bronchitis und andere Erkrankungen. Die Reaktionen des Lehrers sind unverständlich. Häufige Erkrankungen sind ein ernstzunehmendes Problem. Anstatt dem Schüler Mitgefühl zu zeigen verspottet der Lehrer ihn. Die Bemerkungen wirken verletzend und schädlich. Wenn der Schüler zur Schule zurückkehrt wird er mit abwertenden Kommentaren konfrontiert. Diese kann er nicht nachvollziehen. Er fragt sich – warum er in einer solchen Situation nicht entweder unterstützt oder zumindest verständnisvoll behandelt wird.

Ich kann den emotionalen Druck und die Verzweiflung dieser Schüler ganz gut nachvollziehen. Nach einem so drastischen Vorfall in der Schule sollte eine Aussprache mit einem Vertrauenslehrer in Betracht gezogen werden. An dieser Stelle kann ebenfalls den Eltern Wichtiges gesagt werden. Sie können sich an die Schulleitung oder den Schulpsychologen wenden. Mobbing kann nämlich langfristige Folgen haben. Eine Lösung für solch ein Problem ist keine Kleinigkeit. Man muss darauf achten – dass der Schüler nicht das Vertrauen in die Institution verliert.

Egal, ebenso wie oft Abwesenheit auftritt Lehrer haben die Pflicht Empathie zu zeigen. Wenn dieser Lehrer nicht sensibel genug ist ´ empfiehlt es sich ` Gesprächsprotokolle mit Zeugen zu führen. Das sollte in einer Diskussion über Verhaltensweise nützlich sein. Ein ärztliches Attest kann als Nachweis dienen und würde das Gefühl der Missachtung verringern. Falls das nicht hilft ´ könnte auch eine Klassenkonferenz angeregt werden ` um die Fehlentwicklung abzuwenden.

Genauer betrachtet passieren solche Vorfälle nicht nur in dieser Schule. Laut einer aktuellen Umfrage haben 20% der Schüler angegeben, dass sie sich von ihren Lehrern schlecht behandelt fühlen. Mit solchen Daten im Hinterkopf ist es dringend notwendig Handlungsmöglichkeiten zu ergreifen. Der Standort für Problemgespräche sollte gewählt werden. Mobbing ist kein Zustand – den Schüler akzeptieren sollten. Schüler sollten sich sicher und respektiert fühlen.

Der Lebensraum Schule muss für alle Beteiligten ein Ort des Lernens sein. Dies erfordert ein gleichmäßiges Miteinander voller Wertschätzung. Es wird klar – wie wichtig Gespräche sind. Ein offener Austausch könnte helfen Schwierigkeiten aus der Welt zu schaffen. Schüler und Lehrer können nur gemeinsam wachsen. Schülerinnen und Schüler sollten deswegen Hilfe suchen um dieses Problem anzusprechen. Sie sollten den Mut finden – gegen soziale Ungerechtigkeit einzutreten. Das hilft nicht nur dem Einzelnen allerdings auch der gesamten Schulgemeinschaft.






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