Brauchen Schüler im Mathematikunterricht der Klasse 9 die Lösungen des Lambacher Schweizer?

Sind die Lösungen des Mathematikbuches Lambacher Schweizer für Schüler der Klasse 9 wirklich hilfreich oder eher hinderlich?

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Mathematikunterricht ist manchmal eine echte Herausforderung. Besonders die Schüler der Klasse 9 in NRW spüren diesen Druck der Schule. Man fragt sich oft – kann man die Lösungen des Mathestoffs des Lambacher Schweizer für die neunte Klasse im Internet finden? Kostenlos anbieten?

Ein jeder der schon einmal mit einem solchen Gymnasialbuch kämpfen musste, kennt den Frust. Vielen erscheint das 📖 unzugänglich. Nach Jahren des Schulbesuchs könnte man denken – es müsste einfachere Alternativen geben. Ein Hashtag für das Gefühl der Ungerechtigkeit: #WirBrauchenNeueTische. Trotz des Schmerzes über den alten Schreibtisch und die veralteten Materialien bleibt die Frage, ob wir nicht bessere Wege suchen sollten.

Der neue Lambacher Schweizer gibt den Schülern oft das Gefühl » dass die Mathematik nur dazu dient « um sie zu ärgern. Kaum zu glauben jedoch das ist die Realität! Ein Beispiel: Exponentialfunktionen. Hier wird den Schülern ein komplexer Rechenweg präsentiert. Erst danach gibt es einen simpleren Zugang über die pq-Formel. Über fünf Seiten später! Ist das wirklich der richtige Ansatz für den Unterricht?

Hier wird deutlich – das Buch könnte eher ein Troll in Papierform sein. Geht das wirklich so weit, dass Schüler im Unterricht durch unnötige komplexe Aufgaben abgeschreckt werden? Man könnte meinen die Schulwelt ist nicht weiterhin auf der Höhe der Zeit. Und wo bleibt der Sinn? Das Lösungsbuch für Lehrer existiert zwar Lösungen für vereinzelte Aufgaben sind auf den letzten Seiten zu finden. Aber helfen diese tatsächlich weiter? Die Antwort bleibt oft – nein.

Es gibt Stimmen die dazu raten – macht einfach die Aufgaben und tauscht euch danach mit Freunden aus. Gemeinsam Lösungen vergleichen stellt eine Möglichkeit dar. Manchmal ist ebenfalls das Warten auf den Unterricht sinnvoll. Lehrer erklären oft viel klarer.

Schüler müssen nicht zwangsläufig auf Lösungen zugreifen allerdings die Verfügbarkeit ist eine andere Frage. In vielen Mathematikbüchern fehlen die erläuternden Rechenwege. Am Ende bietet sich nur das Endergebnis an. Wie soll das helfen?

Ein weiterer Ansatz wäre die alten Ausgaben des Lambacher Schweizer zu verwenden. Viele Lehrer schätzen diese Stücke der Vergangenheit. Ein Resümee? Schlechte Mathematikbücher blamieren nicht nur Schüler allerdings auch die Lehrkräfte. Die Bildung muss sich anpassen und das Verständnis des Schülers in den Mittelpunkt stellen.

Fazit: Um den Herausforderungen des Schulbesuchs gewachsen zu sein, sollten nicht nur Lösungen in den Fokus rücken – vielmehr benötigt man Verständnis und Unterstützung auf dem Weg durch die Mathematik. Saubere Methoden und solide Erklärungen - das ist der Schlüssel.






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