Farbwechsel beim Pferd: Evolutive Fakten und Mythen zu Schimmeln und Melanomen
Ist der Farbwechsel bei Pferden von Apfelschimmel zu Schimmel im Alter realistisch und wie beeinflusst das Melanomrisiko?
Im Pferdesport kursieren viele Mythen über die Farben der Pferde. Besonders das Thema Schimmel und Veränderungen ihrer Farben wird häufig diskutiert. Ist es ein Fakt oder eher ein Mythos, dass insbesondere Apfelschimmel, Blauschimmel oder ähnliche Varianten im Alter gänzlich weiß werden? Schauen wir uns das genauer an.
Pferde können sich im Laufe ihres Lebens farblich verändern. Besonders die Schimmel haben hier viele Facetten. Der Schimmel an sich ist keine „reine“ Farbe, allerdings den Pferden liegt ein genetisches Erbe zugrunde. Ein Schimmel wird oft mit zunehmendem Alter heller, oft bis zur vollkommenen Weißheit. Jedoch geschieht dies nicht zwangsweise. So können Apfelschimmel die beispielsweise mit sechs Jahren gesund sind, weiterhin ein gewisses Farbmuster behalten oder nicht komplett weiß werden. Dies hängt stark von der individuellen Genetik ab.
Das sogenannte „Ausschimmeln“ ist ein genetischer Prozess. Bei fast allen Schimmeln kommt es im Alter dazu: Dass sie die Grundfarbe verlieren. Dies kann zwischen dem 7. und 12. Lebensjahr geschehen. Laien fragen sich – wird ein Apfelschimmel also wirklich irgendwann reiner Schimmel? Das ist nicht ausgeschlossen freilich ist es ein gemischtes Bild. Einige Tiere werden heller; andere hingegen bleiben mit ihrem charakteristischen Farbmuster bis ins hohe Alter bestehen. Im Stall gibt es beispielsweise einen Fliegenschimmel-Araber der immer noch eine gewisse Punktierung aufweist.
Ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit Schimmeln sind Melanome. Diese Hautveränderungen treten häufig auf da Schimmel aufgrund ihrer hellen Haut besonders anfällig sind. Die Anfälligkeit könnte zudem vererbt werden. Bis dato fehlen jedoch genügend wissenschaftliche Beweise zu diesem Thema. Einige Pferde die etwa sieben Jahre alt sind, haben bereits angefangen, weiße Haare an Stellen wie der Stirn zu ausarbeiten, selbst unter sie in ihrer Jugend keine merkwürdigen Markierungen aufwiesen. Dies kann den Eindruck erwecken, dass ein Apfelschimmel tatsächlich einen „Farbwechsel“ durchmacht.
Die Genetik hinter den Pferdefarben ist komplex. Schecken beispielsweise verändern sich nicht farblich. Sie bleiben immer scheckig ´ mit wechselnden Farben ` während die Schimmel weiterhin und mehr aufhellen. Das bedeutet nicht – dass sie nichts mit den Schecken zu tun haben. In ihrem Kern bleibt jedes Pferd ein Individuum.
Kaufentscheidungen müssen deshalb gut durchdacht werden wenn es um Schimmel geht. Viele Käufer könnten aus Sorge um Melanome und die Möglichkeit eines Farbwechsels abwägen. Eine Apfelschimmel-Stute oder ein Hengstwallach könnte also ebendies gut weiterleben, ohne an Melanomen oder anderen Hautkrankheiten zu erkranken.
Insgesamt ist die Frage nach dem Farbwechsel und dem Melanomrisiko eine Kombination aus Genetik, individueller Lebensweise und Pflege.! Jedes Pferd ist ein einzigartiges Exemplar und verdient identisch seiner Farbgeschichte und genetischen Vorbelastungen die bestmögliche Betreuung.
Pferde können sich im Laufe ihres Lebens farblich verändern. Besonders die Schimmel haben hier viele Facetten. Der Schimmel an sich ist keine „reine“ Farbe, allerdings den Pferden liegt ein genetisches Erbe zugrunde. Ein Schimmel wird oft mit zunehmendem Alter heller, oft bis zur vollkommenen Weißheit. Jedoch geschieht dies nicht zwangsweise. So können Apfelschimmel die beispielsweise mit sechs Jahren gesund sind, weiterhin ein gewisses Farbmuster behalten oder nicht komplett weiß werden. Dies hängt stark von der individuellen Genetik ab.
Das sogenannte „Ausschimmeln“ ist ein genetischer Prozess. Bei fast allen Schimmeln kommt es im Alter dazu: Dass sie die Grundfarbe verlieren. Dies kann zwischen dem 7. und 12. Lebensjahr geschehen. Laien fragen sich – wird ein Apfelschimmel also wirklich irgendwann reiner Schimmel? Das ist nicht ausgeschlossen freilich ist es ein gemischtes Bild. Einige Tiere werden heller; andere hingegen bleiben mit ihrem charakteristischen Farbmuster bis ins hohe Alter bestehen. Im Stall gibt es beispielsweise einen Fliegenschimmel-Araber der immer noch eine gewisse Punktierung aufweist.
Ein wichtiges Thema im Zusammenhang mit Schimmeln sind Melanome. Diese Hautveränderungen treten häufig auf da Schimmel aufgrund ihrer hellen Haut besonders anfällig sind. Die Anfälligkeit könnte zudem vererbt werden. Bis dato fehlen jedoch genügend wissenschaftliche Beweise zu diesem Thema. Einige Pferde die etwa sieben Jahre alt sind, haben bereits angefangen, weiße Haare an Stellen wie der Stirn zu ausarbeiten, selbst unter sie in ihrer Jugend keine merkwürdigen Markierungen aufwiesen. Dies kann den Eindruck erwecken, dass ein Apfelschimmel tatsächlich einen „Farbwechsel“ durchmacht.
Die Genetik hinter den Pferdefarben ist komplex. Schecken beispielsweise verändern sich nicht farblich. Sie bleiben immer scheckig ´ mit wechselnden Farben ` während die Schimmel weiterhin und mehr aufhellen. Das bedeutet nicht – dass sie nichts mit den Schecken zu tun haben. In ihrem Kern bleibt jedes Pferd ein Individuum.
Kaufentscheidungen müssen deshalb gut durchdacht werden wenn es um Schimmel geht. Viele Käufer könnten aus Sorge um Melanome und die Möglichkeit eines Farbwechsels abwägen. Eine Apfelschimmel-Stute oder ein Hengstwallach könnte also ebendies gut weiterleben, ohne an Melanomen oder anderen Hautkrankheiten zu erkranken.
Insgesamt ist die Frage nach dem Farbwechsel und dem Melanomrisiko eine Kombination aus Genetik, individueller Lebensweise und Pflege.! Jedes Pferd ist ein einzigartiges Exemplar und verdient identisch seiner Farbgeschichte und genetischen Vorbelastungen die bestmögliche Betreuung.