Qualitätsverlust bei Videobearbeitung: Ursachen und Lösungen für Drohnenaufnahmen

Wie lässt sich der Qualitätsverlust bei der Videobearbeitung von Drohnenaufnahmen vermeiden und welche Exporteinstellungen sind hierfür empfehlenswert?

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Die Videobearbeitung kann frustrierend sein - insbesondere nach der Nutzung einer hochwertigen Drohne wie der Phantom 4. Diese Drohne nimmt in 4K auf und die Erwartungen sind hoch. Du drehst das Video, schneidest es und fügst 🎵 hinzu – doch die Enttäuschung ist groß, wenn die Qualität beim Ansehen erheblich leidet. Das Ende des Liedes: Ein Video, das kaum über der Full-HD-Qualität liegt. Aber було брак!

Zunächst einmal ist es essentiell die richtigen Exporteinstellungen zu wählen. Diese sind oft entscheidend für die Endqualität des Videos. Der Rat, den viele erfahrene Nutzer geben ist klar: Passe die Exporteinstellungen so gut wie möglich an die Eigenschaften des Rohmaterials an. Das bedeutet, dass die Auflösung und die Bildfrequenz (FPS) in den Projekteinstellungen übereinstimmen sollten.

Ein zentraler Punkt sind die Bitraten. Wenn Videobearbeitungssoftware die Bitrate automatisch anpasst, kann dies zu erheblichen Qualitätsverlusten führen. Die Lösung? Ein Blick auf die ursprünglichen Videoeigenschaften. Notiere Auflösung, FPS und die originale Bitrate - und dann:

Wenn du beim Export wählst setze auf den Codec H.264 und das Format MP4. Dies sind gängige Standards die jedoch ihre Tücken haben. Mache es so: Stelle die Bitrate so ein, dass sie der Original-Bitrate entspricht. Ein geringerer Wert mag die Dateigröße reduzieren die Qualität leidet jedoch oftmals darunter.

Für ein erstes Testvideo kannst du einen kürzeren Clip verwenden. So siehst du schnell, ob die Änderungen tatsächlich Wirkung zeigen. Du solltest ebenfalls in Erwägung ziehen die Software zu überprüfen. Einige Programme, ebenso wie Adobe Premiere oder After Effects, bieten die Möglichkeit des verlustfreien Renderings was jedoch zu einer enormen Dateigröße führen kann.

Allerdings: Draufgängerisches Experimentieren ist kein Muss. Ein einfaches 🔧 wie der Windows Movie Maker kann ähnlich wie helfen, wenn du Full-HD nutzen möchtest. Klicke einfach auf „Film speichern“, wähle „Für dieses Projekt empfohlen“ und zuletzt das MP4-Format. Es ist unkompliziert und liefert akzeptable Ergebnisse ohne tiefgehendes technisches Wissen.

Eine kluge Entscheidung wäre auch, bei der Aufnahme selbst auf Full-HD umzuschalten. Wenn du 4K nicht in der entsprechenden Qualität abspielen kannst ist das Geplänkel um 4K-Videos nicht angebracht. Die Eröffnung einer neuen Dimension in deiner Videobearbeitung kann also durchaus bedeuten, sich zurückzulehnen und die grundlegendere Full-HD-Qualität zu nutzen.

Zum Export empfehle ich die Nutzung des H.264-Encoders, obwohl dabei du die Bitrateneinstellungen im Auge behältst. Die Wahl zwischen VBR oder CBR kann entscheidend sein. Ein Wert um die 23 in der CRF-Skala könnte ideal sein. Doch, während 15 für bearbeitete Videos empfohlen wird sei darauf bedacht dass der Datendurchsatz gering genug bleibt um ein flüssiges Playback zu gewährleisten.

Zusammengefasst: Eine Mischung aus korrekten Exporteinstellungen, bewährten Encodern und auch dem Ausprobieren und Anpassen bedeuten, dass du die Qualitätsverluste minimieren kannst. Lass dich nicht entmutigen! Du bist nicht allein mit diesem Problem. Experimentiere, finde deinen Weg und genieße deine Projekte - und das, anschließend du dich zu optimieren begibst!






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