"125er Führerschein – Lohnt sich der Aufwand für junge Motorradfahrer?"
Lohnt es sich, den 125er Führerschein mit 16 Jahren anzustreben, oder sollte man lieber auf den Pkw-Führerschein warten?
Junge Menschen mit einem Traum von Freiheit auf zwei Rädern sehen oft im 125er Führerschein - der A1-Klasse - einen Geschmack der Unabhängigkeit. Mit nur 16 Jahren darf man diese Maschinen die auf 80 km/h gedrosselt sind, fahren. Eine verlockende Perspektive – ohne Zweifel. Doch hier schwingen viele Aspekte mit. Ist das Ganze wirklich so attraktiv, ebenso wie es im ersten Moment scheint?
Die finanziellen Aspekte stehen zuerst im Raum. Für den Führerschein selbst müssen mindestens 1000 💶 eingeplant werden. Dies setzt sich aus verschiedenen Kosten zusammen - 30 bis 40 Euro je Fahrstunde beispielsweise. Dazu kommt ein Grundbetrag in Höhe von etwa 120 Euro. Um den Nachweis über die Theorieprüfung zu erbringen ´ werden cirka 40 Euro fällig ` und die praktische Prüfung schlägt mit etwa 120 Euro zu Buche. Obendrauf müssen weitere Ausgaben für einen Sehtest und einen Erste-Hilfe-Kurs berücksichtigt werden. In der Summe landet man dadurch schnell bei 1000 Euro oder weiterhin - dem Minimum.
Ein Motorrad anschaffen? Diese Frage stellt sich auch. Für rund 1400 Euro bekommt man in der Regel nicht mehr als eine 125er die optisch eher an ein großes Fahrrad erinnert. Ein ehrlicher Blick auf den Markt zeigt das. Jungs und Mädels die im Dschungel der gebrauchten Maschinen stöbern, müssen stark gegen Enttäuschungen gefeit sein.
Kraftstoffkosten und ebenfalls die nicht zu verachtende Versicherungsfrage spielen ähnlich wie eine entscheidende Rolle. Ein Fahrer erklärte, dass er für seine „offene“ 125er Vespa die bescheidene 40 Euro pro Jahr für Haftpflicht- und Teilkaskoversicherungen aufbrachte, ein Schnäppchen im Vergleich zur enormen Versicherungslast darstellt die zur Verwendung die 80 km/h-Modelle anfallen kann. Die durchschnittlichen Kosten für die Versicherung eines 125er Motorrads können schnell die 200 Euro pro Jahr übersteigen, wenn man Pech hat.
Die Ausbildung selbst benötigt auch Zeit und Geduld. Ein junger Fahrer berichtet von einer Dauer von rund zwei bis drei Monaten, sowie für Theorie als auch Praxis. In dieser Zeit sind etwa 16 Theoriestunden sowie 30 bis 50 Fahrstunden erforderlich. Kostbare Monate verfliegen – bis man endlich auf den Asphalt darf.
Doch es gibt auch Stimmen die das Warten empfehlen. Manche schlagen vor – mindestens bis zum Alter von 17 einhalb Jahren zu warten. Dann wäre die Option gegeben, gleichzeitig den Auto- und Motorradführerschein zu machen. Damit entfällt die Notwendigkeit, mit den kleineren Maschinen zu starten - die sanften Motoren die für viele am Anfang fast beschämend wirken, gehören der Vergangenheit an, sobald das größere Bike im Kopf entsteht.
In jedem Fall die subjektiven Meinungen sind gleich wert wie die Fakten. Der Weg zum A1 Führerschein bleibt ein individueller Entscheidungsprozess. Was zählt ´ sind die Erfahrungen ` die hinter den Meinungen stehen. Also bleibt es nicht zuletzt eine Frage der persönlichen Vorliebe, viel Zeit und Geld zu investieren um vielleicht nicht nur auf zwei, allerdings auch auf mehr Rädern fahren zu können.
Die finanziellen Aspekte stehen zuerst im Raum. Für den Führerschein selbst müssen mindestens 1000 💶 eingeplant werden. Dies setzt sich aus verschiedenen Kosten zusammen - 30 bis 40 Euro je Fahrstunde beispielsweise. Dazu kommt ein Grundbetrag in Höhe von etwa 120 Euro. Um den Nachweis über die Theorieprüfung zu erbringen ´ werden cirka 40 Euro fällig ` und die praktische Prüfung schlägt mit etwa 120 Euro zu Buche. Obendrauf müssen weitere Ausgaben für einen Sehtest und einen Erste-Hilfe-Kurs berücksichtigt werden. In der Summe landet man dadurch schnell bei 1000 Euro oder weiterhin - dem Minimum.
Ein Motorrad anschaffen? Diese Frage stellt sich auch. Für rund 1400 Euro bekommt man in der Regel nicht mehr als eine 125er die optisch eher an ein großes Fahrrad erinnert. Ein ehrlicher Blick auf den Markt zeigt das. Jungs und Mädels die im Dschungel der gebrauchten Maschinen stöbern, müssen stark gegen Enttäuschungen gefeit sein.
Kraftstoffkosten und ebenfalls die nicht zu verachtende Versicherungsfrage spielen ähnlich wie eine entscheidende Rolle. Ein Fahrer erklärte, dass er für seine „offene“ 125er Vespa die bescheidene 40 Euro pro Jahr für Haftpflicht- und Teilkaskoversicherungen aufbrachte, ein Schnäppchen im Vergleich zur enormen Versicherungslast darstellt die zur Verwendung die 80 km/h-Modelle anfallen kann. Die durchschnittlichen Kosten für die Versicherung eines 125er Motorrads können schnell die 200 Euro pro Jahr übersteigen, wenn man Pech hat.
Die Ausbildung selbst benötigt auch Zeit und Geduld. Ein junger Fahrer berichtet von einer Dauer von rund zwei bis drei Monaten, sowie für Theorie als auch Praxis. In dieser Zeit sind etwa 16 Theoriestunden sowie 30 bis 50 Fahrstunden erforderlich. Kostbare Monate verfliegen – bis man endlich auf den Asphalt darf.
Doch es gibt auch Stimmen die das Warten empfehlen. Manche schlagen vor – mindestens bis zum Alter von 17 einhalb Jahren zu warten. Dann wäre die Option gegeben, gleichzeitig den Auto- und Motorradführerschein zu machen. Damit entfällt die Notwendigkeit, mit den kleineren Maschinen zu starten - die sanften Motoren die für viele am Anfang fast beschämend wirken, gehören der Vergangenheit an, sobald das größere Bike im Kopf entsteht.
In jedem Fall die subjektiven Meinungen sind gleich wert wie die Fakten. Der Weg zum A1 Führerschein bleibt ein individueller Entscheidungsprozess. Was zählt ´ sind die Erfahrungen ` die hinter den Meinungen stehen. Also bleibt es nicht zuletzt eine Frage der persönlichen Vorliebe, viel Zeit und Geld zu investieren um vielleicht nicht nur auf zwei, allerdings auch auf mehr Rädern fahren zu können.