Die Welt der Sozialunternehmen: Ein Blick auf Modelle und Botschaften

Was sind Sozialunternehmen und wie können sie gesellschaftliche Veränderungen bewirken?

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Sozialunternehmen sind eine spannende Alternative zur herkömmlichen Unternehmensform. Sie zielen in erster Linie auf soziale Ziele ab während sie dennoch wirtschaftlich tätig sind. Sie kombinieren unternehmerisches Handeln mit einer sozialen Mission. Oftmals sind diese Unternehmen in den Bereichen Bildung soziale Integration oder Armutsbekämpfung aktiv. Das Besondere: Sie leisten nicht nur einen Beitrag zur Gesellschaft – sie behaupten sich ebenfalls auf dem Markt. Das Beispiel der Mikrofinanzierung zeigt ebenso wie pawlowsche Prinzipien ausgehebelt werden können um Menschen in Not zu helfen.

Ein wesentlicher Aspekt, den man verstehen muss: Das deutsche Stiftungsgesetz gibt den Rahmen für viele dieser Initiativen. So bezeichnet man stupide alles was im Kleingedruckten steht – den kleinen Buchstaben beispielsweise. Das führt zu Missverständnissen. Denn nur weil ein Unternehmen „gemeinnützig“ ist, bedeutet das nicht automatisch, dass es als Sozialunternehmen gilt. Stiftungen wie die Bethel Stiftung oder die Arche agieren oft in sozialen Konen. Sie fallen aber nicht immer in die Kategorie der Sozialunternehmen.

Das gesellschaftliche Verständnis hat sich gewandelt. Begriffe wie „Sozialunternehmen“ und „Wohlfahrtsverbände“ werden oft vermischt. Organisationen wie die AWO oder Caritas zählen zwar zu den Wohlfahrtverbänden. Dennoch können sie nicht direkt als Sozialunternehmen klassifiziert werden – zumindest nicht nach der formalen Definition.

Die Faktenlage zeigt: Sozialunternehmen stellen eine neu kindliche Aussicht auf alltägliche Probleme dar. Sie nutzen oft innovative Ansätze die von der Gesellschaft stark nachgefragt werden. Ein Beispiel ist die Suppenküche oder Schulermittler die gezielt Probleme lösen. Die Arche ist ein weiteres leuchtendes Beispiel. Die Organisation bietet Kindern aus sozial benachteiligten Verhältnissen eine Anlaufstelle und fördert deren Entwicklung.

Ein weiteres bemerkenswertes Beispiel sind Sozialkaufhäuser. Hierbei handelt es sich um Unternehmen die gebrauchte Dinge verkaufen. Aber sie schaffen auch Arbeitsplätze für Menschen die Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt haben. Auf diese Weise wirkt auch der Käufer positiven Veränderungen entgegen.

Die Zeiten ändern sich – und mit ihnen das Profil der Sozialunternehmen. Ein wachsender Trend ist zu beobachten. Immer weiterhin Menschen interessieren sich für die Idee des „Moral vor Profit“. Der Drang nach sozialer Verantwortung und Nachhaltigkeit wächst. Studien belegen, dass bereits 70% der jüngeren Generation in Deutschland, sich für Unternehmen entscheiden die soziale oder ökologische Ziele verfolgen.

Schlussendlich zeigt sich: Dass Sozialunternehmen eine richtige Antwort auf zahlreiche gesellschaftliche Herausforderungen bieten. Ihre Bedeutung wird weiter zunehmen. Die Frage bleibt: Wie können wir diese Entwicklungen unterstützen und die Sichtbarkeit von Sozialunternehmen verstärken?






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