Der Wechsel von der Realschule aufs Gymnasium in NRW: Eine fundierte Entscheidung treffen

Welche Voraussetzungen und Überlegungen sind relevant beim Wechsel von der Realschule zum Gymnasium in Nordrhein-Westfalen?

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Der Schulwechsel – eine Lebensentscheidung? In NRW denken viele Schüler in der 9. Klasse darüber nach ob sie aufs Gymnasium wechseln sollten. Der Schritt ist nicht ohne Risiko. Gleichermaßen ist er ebenfalls mit Chancen verbunden. Was benötigst du um diesen Schritt zu wagen? Ein wichtiger Punkt ist der Notendurchschnitt. Ein Wert zwischen 2⸴0 und 3⸴0 wird oft als Indikator angesehen. Der Durchschnitt ist nicht alles – auch die Hauptfächer spielen eine entscheidende Rolle. Eine 4 in einem Hauptfach könnte bedeuten: Dass dein Wechsel scheitert.

Einigen Schülern wird empfohlen erst nach der 10. Klasse zu wechseln. Dies hat seine Vorteile. Die Qualifikation wird erlangt – wenn ein bestimmter Durchschnitt erreicht wird. Du hast auch noch die Möglichkeit deine 10. Klasse auf dem Gymnasium zu wiederholen was oft der Fall ist. Dies ergibt sich aus der Einführungsphase die welche Anforderungen an die Schüler erhöht.

Zahlreiche Forschungsstudien belegen: Dass Schüler die frühzeitig wechseln oft Vorteile haben. Die meisten Gymnasien haben die Tendenz Bewerber mit einer besseren Durchschnittsnote zu bevorzugen. Das muss jedoch nicht das Ende deiner Schulkarriere bedeuten. Ein Beispiel aus meiner eigenen Erfahrung zeigt: Ein ehemaliger Hauptschüler kam mit einem Durchschnitt von 2⸴5 aufs Gymnasium. Potenzial wird oft erkannt – ebenso wie ich festgestellt habe. Aber – das bedeutet auch, dass es ein gewisses Risiko birgt.

Freundlichkeit der Lehrer ist ähnlich wie ein Thema. Bei mehrfachen Aussagen von Schülern wird unterstrichen ´ dass Lehrer bereit sind ` Fragen zu beantworten. Das Schlimmste was du tun kannst ist jedoch keine Fragen zu stellen. Die Verantwortung für dein Lernen liegt in der Regel bei dir. Hilfreich ist auch der Austausch mit anderen Schülern – diese können oft viele Informationen bereitstellen.

Die Entscheidung darauffolgend der 10. Klasse zu wechseln – hat auch ihre Argumente. Ein Teil der Überlegung ist der Realschulabschluss. Wenn dieser erfolgreich abgeschlossen wird kann die 10. Klasse auf dem Gymnasium wiederholt werden. Dies führt oft zur bestandenen Abiturprüfung – eine wesentlich logischere Herangehensweise.

Zusätzlich ist die Sprachförderung nicht zu unterschätzen. Mindestens zwei Fremdsprachen sind in der Regel notwendig um den Anforderungen des Gymnasiums gerecht zu werden. Englisch wird oft vorausgesetzt und hier sollte ein Durchschnitt von 2⸴5 mindestens erreicht werden. Des Weiteren kannst du wählen zwischen Latein oder Französisch.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Überlege dir sorgfältig, wann der Wechsel sinnvoll ist. Deine Note ist wichtig ´ ähnelt wie deine Bereitschaft ` neue Herausforderungen anzunehmen. In jedem Fall solltest du dein Potential richtig einschätzen. Mit mutigem Schritt kannst du die Herausforderungen annehmen. Der Weg zum Abitur könnte deutlich einfacher sein wie du denkst.






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