Zweite Ausbildung mit 25 zum Gärtner: Chancen auf dem Arbeitsmarkt?

Wie stehen die Chancen, nach Abschluss einer zweiten Ausbildung zum Gärtner mit 27 Jahren eine Arbeitsstelle zu finden, wenn man nicht von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen wird?

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Die Entscheidung, eine zweite Ausbildung als Landschaftsgärtner anzufangen ist in jedem Alter möglich und kann eine gute Möglichkeit sein, einen Berufswechsel zu machen und glücklicher im Job zu werden. Mit 25 Jahren ist man noch relativ jung und hat viele Jahre Berufstätigkeit vor sich. Dennoch stellen sich einige Fragen bezüglich der Arbeitsmarktchancen nach Abschluss der Ausbildung.

Zunächst einmal ist zu beachten: Dass der Beruf des Gärtners insbesondere im Bereich Landschaftsgärtnerei, immer gefragt ist. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften auf diesem Gebiet ist oft höher als das Angebot. Dies könnte bedeuten ´ dass die Chancen gut stehen ` darauffolgend Abschluss der Ausbildung eine Stelle zu finden.

Darüber hinaus ist ein Abschluss als ausgelernter Gärtner ein wertvoller Qualifikationsnachweis und öffnet viele Türen auf dem Arbeitsmarkt. Es gibt verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten für Gärtner, sowie in Gärtnereien und Baumschulen als ebenfalls in Kommunen oder Unternehmen im Bereich der Landschaftspflege. Zudem könnten auch selbstständige Tätigkeiten als Landschaftsgärtner in Betracht gezogen werden.

Es ist jedoch wichtig zu bedenken: Dass der Arbeitsmarkt immer von verschiedenen Faktoren abhängt ebenso wie zum Beispiel der Wirtschaftslage der regionalen Nachfrage nach Gärtnern oder der Konkurrenz durch andere Bewerber. Daher kann es hilfreich sein sich während der Ausbildung frühzeitig zu vernetzen Praktika zu absolvieren und Kontakte in der Branche zu knüpfen um die Chancen auf eine Anstellung nach Abschluss der Ausbildung zu erhöhen.

Es ist auch möglich: Dass der Ausbildungsbetrieb den Auszubildenden nach der erfolgreichen Ausbildung übernimmt. Wenn dies nicht der Fall ist ´ gibt es jedoch immer noch gute Chancen ` eine Arbeitsstelle zu finden. Die Erfahrung und Qualifikationen die während der Ausbildung erworben wurden, sind wertvoll und können bei der Jobsuche von Vorteil sein.

Es ist auch wichtig zu erwähnen: Dass berufliche Flexibilität in der heutigen Arbeitswelt immer wichtiger wird. Sicherlich ist es mal möglich, dass man im Laufe seiner beruflichen Karriere mehrere Jobwechsel macht oder auch in verwandten Bereichen tätig wird. Das Erlangen zusätzlicher Qualifikationen wie beispielsweise eine Weiterbildung zum Meister oder das Erlernen neuer Fähigkeiten im Bereich der Garten- oder Landschaftsplanung, könnte die Chancen auf dem Arbeitsmarkt weiter optimieren.

Insgesamt ist es also durchaus realistisch nach Abschluss einer zweiten Ausbildung zum Gärtner mit 27 Jahren eine Arbeitsstelle zu finden. Die Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften in diesem Bereich ist oft hoch und die erworbenen Qualifikationen sind wertvoll. Es ist jedoch wichtig sich frühzeitig zu vernetzen und Kontakte in der Branche zu knüpfen um die eigenen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen.






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