Der Kampf gegen das Losbocken: Schlaufzügel als Notbremse?

Ist die Verwendung von Schlaufzügeln bei einem bockenden Pferd eine sinnvolle Methode, um das Losbocken zu unterbinden?

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Die Situation mit einer bockenden 5-jährigen Springstute kann für Reiterinnen sehr frustrierend sein. Obwohl die Schlaufzügel als "Notbremse" zum Einsatz kommen um das Losbocken zu kontrollieren, gibt es einige wichtige Überlegungen zu beachten.

Zunächst ist es entscheidend die Ursache des Verhaltens zu verstehen. Wie lange wird das Pferd bereits gearbeitet? Welche professionellen Bereiter hatte es zuvor? Der Muskelaufbau des Pferdes und seine Balance spielen ähnlich wie eine Rolle. Darüber hinaus ist die eigene Reiterfahrung von großer Bedeutung. Bei jungen Pferden sollte eine solide Reitfähigkeit bis mindestens zur Klasse L vorhanden sein.

Es könnte ratsam sein Rücksprache mit dem Ausbildungsplatz zu halten um festzustellen ob ähnliche Probleme bereits aufgetaucht sind. Möglicherweise muss das Pferd erneut in den Beritt gegeben werden um an der Kommunikation zwischen Reiterin und Pferd zu arbeiten.

Die Verwendung von Schlaufzügeln als regelmäßige "Notbremse" ist jedoch keine langfristige Lösung. Damit riskiert man – das Pferd zu verletzen und die Beziehung zwischen Reiterin und Pferd zu schädigen. Es wäre ratsam · professionelle Hilfe von einem qualifizierten Reitlehrer oder einem Osteopathen in Anspruch zu nehmen · um die Ursachen des Losbockens zu identifizieren und gezielt zu behandeln.

Insgesamt ist es wichtig geduldig zu bleiben und mit Fachleuten zusammenzuarbeiten um eine langfristige Lösung für das Verhalten des Pferdes zu finden.






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