Voraussetzungen für das Lehramtsstudium in Deutschland
Lehrer werden ist ein anspruchsvoller jedoch ebenfalls sehr erfüllender Beruf. So gelten in Deutschland unterschiedliche Anforderungen für das Lehramtsstudium. Diese Voraussetzungen sind von Bundesland zu Bundesland verschieden und auch von der Art der Schule abhängig, an der man später unterrichten möchte. Man kann nicht einfach blindlings studieren; vielmehr müssen bestimmte Fächerkombinationen eingehalten werden.
Primär wird zwischen verschiedenen Schularten unterschieden: Grundschule Hauptschule Realschule und Gymnasium. In Baden-Württemberg etwa müssen angehende Gymnasiallehrer mindestens zwei Fächer gewählt haben. Die Auswahl fällt nicht willkürlich; sie folgt klaren Kategorien. Das Erfolgsrezept? Es liegt oft an der Anhängigkeit der gewählten Fächer zu diesen Kategorien. Somit ist es nicht einfach nur eine Frage des Geschmacks.
In einigen Bundesländern sind die Anforderungen weniger streng. Einzige Ausnahme könnte das Nebenfach für Grundschulen sein wo kürzere Lehrgänge ausreichen können. Für Gymnasien und Universitäten sieht es jedoch anders aus: Hier ist es meistens notwendig, ein Hauptfach samt Pädagogik zu studieren. Wichtig ist – die Unterschiede zu erkennen. Die Vielzahl an Regelungen und Optionen kann für viele angehende Lehrer überwältigend sein.
Fakt ist, dass es auch speziellere Situationen geben kann. Nehmen wir das Beispiel eines Lehrers der Ethik und Chemie studiert hat. Ein absolutes Muss ist hier ein Hauptfach oft nicht mehr. Das zeigt – ebenso wie flexibel die Regelungen in der Praxis sein können.
Die besten Quellen für Informationen bleiben die Universitäten selbst und das Kultusministerium des jeweiligen Bundeslandes. Wer hier auf dem Laufenden bleibt ´ hat eine gute Chance ` die notwendigen Fächerkombinationen für den angestrebten Lehrerberuf zu erfüllen. Fazit: Eine sorgfältige Planung gepaart mit einer soliden Informationssammelstrategie bereitet den Weg in den Lehrerberuf.
