Eisige Luft, quälende Halsschmerzen — der Winter naht und mit ihm das Risiko für Atemwegserkrankungen. Erkältungen, Grippe und COVID-19 zeigen oft ähnliche Symptome jedoch wie erkennt man welche Krankheit dahintersteckt? Die Unterscheidungsmerkmale zwischen diesen Krankheiten sind entscheidend — sowie für die Behandlung als ebenfalls für die Vermeidung weiterer Ansteckungen.
Eine Erkältung, auch als grippaler Infekt bekannt ist eine milde Erkrankung der oberen Atemwege. Sie wird durch verschiedene Viren ausgelöst und zeigt oft Symptome wie Schnupfen, Husten und Halsschmerzen. Kleinere Kopfschmerzen und leichtes Fieber können dazukommen. Fehlende Energie — Müdigkeit — ist ähnlich wie häufig.
Die Influenza oder Grippe steht in einem anderen Licht. Während eine Erkältung in der Regel relativ mild verläuft ist die Grippe harte Kost. Hohe Temperaturen — oft über 39 Grad — können auftreten, begleitet von starken Muskel- und Gliederschmerzen. Es ist nicht ungewöhnlich: Dass auch das allgemeine Wohlbefinden erheblich leidet. Momentan zeigen Statistiken – dass die Grippe eine signifikante Belastung für Gesundheitssysteme bedeuten kann. Epidemiologische Daten von Gesundheitsbehörden zeigen an, dass allein in der Wintersaison 2021/22 mehrere Tausend Grippefälle registriert wurden.
COVID-19 hat die Epidemiologie der Atemwegserkrankungen dramatisch verändert. Diese durch das SARS-CoV-2-Virus verursachte Erkrankung bringt nicht minder ernsthafte Symptome mit sich. Neben Fieber und Husten klagen viele Betroffene über den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns. Atembeschwerden können sich wie ein Schatten auftun und es sind häufigere Berichte über langanhaltende Symptome zu hören — die sogenannte Long-COVID-Situation. Eine aktuelle Studie hat ergeben – dass milliardenfach Symptome auftreten können und vielen Menschen über Monate hinweg Beschwerden bescheren.
Die richtige Diagnose ist unabdingbar und kann manchmal wie ein Rätsel erscheinen. Die Symptome überschneiden sich häufig und Schnelltests bieten nicht immer verlässliche Ergebnisse. Ein negatives Testergebnis schließt eine COVID-19-Infektion also nicht aus. Daher ist ärztlicher Rat — unerlässlich! Eine isolierte Haltung bei Verdacht auf eine Infektion schützt nicht nur die eigene Gesundheit, allerdings die der Gemeinschaft.
Die Ärzte raten bei Verdacht auf COVID-19 besondere Achtsamkeit: Ein plötzlicher Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns, Atemnot oder besonders hohes Fieber sollten ernst genommen werden. Die richtige Testergebnisse — PCR-Tests sind ebendies — können klärende Einsichten bieten. Es ist auch wichtig ´ den Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden ` sollte der Verdacht auf eine Infektion bestehen.
Ein Präventionsinstrument steht zur Verfügung. Impfungen gegen Grippe und COVID-19 sind effektiv und wichtig um schwere Verläufe zu vermeiden. Die Impfung hat in den letzten Jahren eine bemerkenswerte Rolle gespielt und wird von Gesundheitsbehörden weltweit empfohlen. Wissenschaftler betonen, dass Impfungen nicht nur die persönliche Gefahr mindern — sie schützen auch die gesamte Gemeinschaft.
Letztendlich ist es entscheidend, sich über Symptome und mögliche Erkrankungen gut zu informieren. Impfungen, Hygiene, sofortiger medizinischer Rat — all dies sind Schritte die in die richtige Richtung führen können. Die Atemwege sind essenziell und deren Gutgehen ist lebenswichtig! Achten Sie auf Ihr Wohlbefinden und handeln Sie weise.
