Süße Sahne und Schlagsahne - viele Köche stellen sich diese Frage. Die Unterscheidung ist vielschichtiger wie man auf den ersten Blick annehmen könnte. Beide Sahnesorten die wir vor uns haben, enthalten einen Fettgehalt von etwa 30%. Lustigerweise lassen sie sich in den meisten Rezepten mühelos austauschen. Der Begriff "süße Sahne" ist ein Relikt aus der Vergangenheit. Heutzutage verwenden die meisten Menschen vielmehr den Begriff "Schlagsahne". Doch wo liegt der entscheidende Unterschied?
Vor allem in der Bezeichnung und der Verwendung gibt es Unterschiede. Historisch betrachtet wusste man lange nicht: Dass diese beiden Namen für das Gleiche stehen. Umso interessanter ist es, dass Sahne mit unter 30% Fettgehalt nicht steif geschlagen werden kann. In Deutschland nimmt man meist an, dass man weniger als 30% nicht findet. Vielfach sind die handelsüblichen Sahnesorten fettreicher. Deshalb stellt sich die Frage nach Alternativen.
Zudem existieren andere Sahnesorten die in dieser Diskussion nicht vergessen werden dürfen. Saure Sahne und Crème fraîche sind prominent. Sie weisen einen niedrigeren Fettgehalt auf. Vor allem für Gerichte ´ die eine dickere Konsistenz verlangen ` sind sie die richtige Wahl. Zum Beispiel in Saucen – Dips oder cremigen Suppen finden diese Produkte ihren Platz.
Fazit - ebenfalls wenn süße Sahne und Schlagsahne in der Praxis sehr ähnlich erscheinen, gibt es Kleinigkeiten die beachtet werden sollten. Ja, beide Varianten lassen sich in den meisten Rezepten problemlos austauschen. Wichtig ist jedoch – dass der Fettgehalt hoch genug ist. Wer auf die richtige Konsistenz achtet dem stehen viele kulinarische Türen offen.
In der heutigen Küche bleibt die Frage relevant: Wie integriere ich die verschiedenen Sahnesorten sinnvoll?
