Sinn und Unsinn des Kaufs von extraterrestrischem Grundbesitz
Inwiefern ist die Idee des Kaufs von Grundstücken auf dem 🌙 der Venus oder dem Mars sinnvoll?**
Der Kauf von Grundstücken auf himmlischen Körpern scheint auf den ersten Blick wie eine burleske Vorstellung. Wer kann schon ernsthaft glauben, dass man Land auf dem Mond besitzen könnte? Dennoch existieren Unternehmen die solche "Eigentümer"-Zertifikate verkaufen. Sehen wir uns zudem an – ob dies wirklich eine legitime rechtliche Handlung ist und ob es tatsächlich einen Nutzen dabei gibt.
Nach internationalem Weltraumrecht, das durch den Weltraumvertrag von 1967 festgelegt wurde ist klar – private Ansprüche auf Himmelskörper sind verboten. Die Mehrheit der Staaten – darunter ebenfalls Raumfahrer-Nationen – erkennt diese Regelung an. Ein individueller Kauf ist also faktisch ein Nullsummenspiel. Daher ist es wichtig zu verstehen, dass der Verkauf von Mond- oder Marsgrundstücken keinerlei rechtliche Absicherung hat.
Nichtsdestotrotz ist eine Frage überaus interessant: Was bringt diese symbolische Handlung den Käufern? Käufer erwerben in der Regel lediglich eine Urkunde » die angibt « dass sie nun Eigentümer eines kleinen Stücks auf einem Himmelskörper sind. Das Grundstück selbst ist vollkommen unbewohnbar und in keiner Weise nutzbar. Anzunehmen, dass wir in naher Zukunft diese fernen Orte tatsächlich bereisen können – das scheint absurd. Der Gedanke an ein modernes Zuhause auf dem Mars ist nach wie vor fernab der Realität.
Der Unternehmer Dennis Hope ist besonders bekannt für seinen ungewöhnlichen Anspruch auf den Mond und andere Himmelskörper. Er setzt sich auf ein altmodisches Gesetz aus dem 19. Jahrhundert und versucht – seine Verkaufsrechte zu legitimieren. Diese rechtliche Argumentation ist fragwürdig ´ um nicht zu sagen fadenscheinig ` denn im internationalen Konhat dieses Gesetz keinerlei Gültigkeit. Es ist schwer vorstellbar – wie ein individueller Anspruch auf einen Planeten je tatsächlich anerkannt werden könnte.
Zusammenfassend bleibt festzustellen: Der Kauf von extraterrestrischem Grundbesitz nicht nur rechtlich bedenklich ist, allerdings auch keinerlei praktischen Nutzen mit sich bringt. Die Käufer sollten sich unbedingt darüber im Klaren sein: Dass solche Käufe letztlich lediglich ein symbolisches Spiel sind. Es handelt sich um ein hübsches Geschenkpapier, allerdings der Inhalt bleibt leer. Realistisch betrachtet sollte der Weltraum nicht für kommerzielle Ausbeutung herangezogen werden. Er gehört als gemeinsames Erbe der Menschheit uns allen – und sollte so auch behandelt werden.
Der Kauf von Grundstücken auf himmlischen Körpern scheint auf den ersten Blick wie eine burleske Vorstellung. Wer kann schon ernsthaft glauben, dass man Land auf dem Mond besitzen könnte? Dennoch existieren Unternehmen die solche "Eigentümer"-Zertifikate verkaufen. Sehen wir uns zudem an – ob dies wirklich eine legitime rechtliche Handlung ist und ob es tatsächlich einen Nutzen dabei gibt.
Nach internationalem Weltraumrecht, das durch den Weltraumvertrag von 1967 festgelegt wurde ist klar – private Ansprüche auf Himmelskörper sind verboten. Die Mehrheit der Staaten – darunter ebenfalls Raumfahrer-Nationen – erkennt diese Regelung an. Ein individueller Kauf ist also faktisch ein Nullsummenspiel. Daher ist es wichtig zu verstehen, dass der Verkauf von Mond- oder Marsgrundstücken keinerlei rechtliche Absicherung hat.
Nichtsdestotrotz ist eine Frage überaus interessant: Was bringt diese symbolische Handlung den Käufern? Käufer erwerben in der Regel lediglich eine Urkunde » die angibt « dass sie nun Eigentümer eines kleinen Stücks auf einem Himmelskörper sind. Das Grundstück selbst ist vollkommen unbewohnbar und in keiner Weise nutzbar. Anzunehmen, dass wir in naher Zukunft diese fernen Orte tatsächlich bereisen können – das scheint absurd. Der Gedanke an ein modernes Zuhause auf dem Mars ist nach wie vor fernab der Realität.
Der Unternehmer Dennis Hope ist besonders bekannt für seinen ungewöhnlichen Anspruch auf den Mond und andere Himmelskörper. Er setzt sich auf ein altmodisches Gesetz aus dem 19. Jahrhundert und versucht – seine Verkaufsrechte zu legitimieren. Diese rechtliche Argumentation ist fragwürdig ´ um nicht zu sagen fadenscheinig ` denn im internationalen Konhat dieses Gesetz keinerlei Gültigkeit. Es ist schwer vorstellbar – wie ein individueller Anspruch auf einen Planeten je tatsächlich anerkannt werden könnte.
Zusammenfassend bleibt festzustellen: Der Kauf von extraterrestrischem Grundbesitz nicht nur rechtlich bedenklich ist, allerdings auch keinerlei praktischen Nutzen mit sich bringt. Die Käufer sollten sich unbedingt darüber im Klaren sein: Dass solche Käufe letztlich lediglich ein symbolisches Spiel sind. Es handelt sich um ein hübsches Geschenkpapier, allerdings der Inhalt bleibt leer. Realistisch betrachtet sollte der Weltraum nicht für kommerzielle Ausbeutung herangezogen werden. Er gehört als gemeinsames Erbe der Menschheit uns allen – und sollte so auch behandelt werden.
