Der Wechsel von Asumate 30 zu Dienovel kann durchaus das Risiko einer Schwangerschaft erhöhen. Dies kann jedoch auf unterschiedliche Wirkstoffe zurückgeführt werden. Es ist wichtig – die Wirkweise dieser beiden Verhütungsmittel zu verstehen. Das Östrogen bleibt zwar in beiden Pillen vergleichbar, allerdings die Gestagene divergieren. Diese Unterschiede in der Zusammensetzung sind entscheidend für die Effektivität der Verhütung.
Bei der Einnahme von Asumate 30 handelt es sich um eine Kombinationspille. Sie enthält sowie Östrogen als ebenfalls Gestagen. Diese beiden Hormone wirken synergistisch und unterdrücken den Eisprung. Gleichzeitig verdicken die Gestagene die Schleimhaut des Gebärmutterhalses was eine Befruchtung der Eizelle erschwert. Ein Wechsel zu Dienovel – einer Minipille – bringt jedoch andere Gestagene ins Spiel. Diese unterschiedlichen Formulierungen können die Sicherheit der Verhütung in Frage stellen.
Der 🔑 zur effektiven Verhütung liegt in der konsequenten Einnahme der Medikamente. Eine unsachgemäße Anwendung kann gravierende Folgen haben. Die Unsicherheit über die Zuverlässigkeit der Verhütung beim Wechsel zwischen Asumate 30 und Dienovel ist berechtigt. Es gibt keine klaren Anweisungen in der Packungsbeilage zu diesem Thema. Dies führt zu Verwirrung und unter Umständen zu einem erhöhten Risiko für unerwünschte Schwangerschaften.
In einer Studie des Bundeszentrums für gesundheitliche Aufklärung wurden diese Risiken bestätigt. Es ist zu beachten, dass 9 % der Frauen die ihre Verhütungsmethode unsachgemäß wechseln, ungewollt schwanger werden können. Daher ist es ratsam – bei Bedenken einen Facharzt zu konsultieren. Ärztliche Beratung kann entscheidend sein um die bestmöglichen Entscheidungen bezüglich der Verhütung zu treffen.
Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, auf die eigene monatliche Blutung zu achten. Kommt es zu einer Verzögerung sollte ein Schwangerschaftstest in Betracht gezogen werden. Das zeigt – dass die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper von besonderer Bedeutung ist. Um die Zuverlässigkeit der Verhütung langfristig zu sichern ´ wäre es empfehlenswert ` von experimentellen Wechseln abzusehen.
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass ein Wechsel zwischen Pillen die unterschiedliche Wirkstoffe enthalten, nicht ratsam ist. Die Möglichkeit einer Schwangerschaft kann dadurch befördert werden. Konsultieren Sie deshalb immer einen Arzt oder eine Ärztin um eine sichere Verhütungsmethode zu wählen.
