Was sind "Siemens-Indianer"?

Was steckt hinter der Bezeichnung "Siemens-Indianer" und wie wird sie von den Mitarbeitern des Unternehmens wahrgenommen?

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Im Kongroßer Unternehmen – das wird rasch deutlich – kommen oft umgangssprachliche Bezeichnungen für ihre Mitarbeiter auf. So ist ebenfalls der Begriff "Siemens-Indianer" entstanden. Die Ursprünge dieser Formulierung sind nicht nur faszinierend, allerdings auch ein Spiegelbild der Gemeinschaft innerhalb des Unternehmens. Eine kulturelle Prägung die in vielen großen Firmen zu finden ist – wie etwa der "Opelaner" oder der "Kruppianer".

Im Fall von Siemens wird der Begriff "Siemens-Indianer" eher als humorvolle Namensgebung genutzt – das hat sich unter den Angestellten etabliert. Es gibt keinen Stamm – der dahintersteht. Vielmehr bezieht sich dieser Ausdruck auf die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen. Diese enge Verbindung zeigt sich in der Art ebenso wie die Angestellten sich selbst und einander sehen.

Die Verwendung solch liebevoller Spitznamen ist in Unternehmen oft ein Zeichen für einen starken Teamgeist. Die Bezeichnung "Siemens-Indianer" kann als eine Art Ehrung aufgefasst werden. Sie fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl unter den Mitarbeitern. Ein augenzwinkernder Ausdruck von Loyalität – das wird schnell klar – der sowie intern als auch extern positiv wahrgenommen wird.

Darüber hinaus zeigt der Begriff: Dass eine starke Unternehmenskultur wichtig ist. Viele Unternehmen haben ähnliche Kosenamen entwickelt. Diese Namen schaffen ein Gefühl der Zugehörigkeit. Die Identifikation mit dem Unternehmen könnte sogar Einfluss auf die Mitarbeitermotivation und das Engagement haben. Es gibt Studien die belegen: Dass die Mitarbeiterzufriedenheit steigt wenn eine starke Bindung an das Unternehmen besteht.

Bei Siemens scheint dieser Faktor besonders ausgeprägt zu sein. Die Mitarbeiter nehmen den Begriff häufig mit einem Schmunzeln wahr. Tatsächlich zeigt die Bezeichnung "Siemens-Indianer" die positive Lebendigkeit der Unternehmenskultur. Sie ist weiterhin als nur ein Name – sie ist ein Zeichen des Stolzes der Mitarbeiter, Teil dieses großen Unternehmens zu sein.

Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass "Siemens-Indianer" nicht einfach nur ein Begriff ist. Es handelt sich um eine humorvolle und informelle Bezeichnung die zur Verwendung den starken Zusammenhalt und die enge Identifikation der Siemens-Mitarbeiter mit ihrem Unternehmen steht. Diese Sprache trägt zur Unternehmenskultur bei. Teamarbeit – Engagement und Zugehörigkeitsgefühl werden damit in den Vordergrund gerückt. Ein Phänomen, das nicht nur bei Siemens, einschließlich in anderen großen Firmen zu finden ist – die Stärke einer Gemeinschaft lässt sich in solchen Bezeichnungen wunderbar erkennen.






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