Unterschied zwischen heißem und kochendem Wasser

Wie lassen sich heißes und kochendes Wasser hinsichtlich Temperatur und Nutzung unterscheiden?

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Man könnte meinen, heißes Wasser und kochendes Wasser seien dasselbe. Doch das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Die Differenz liegt im Detail – hauptsächlich in der Temperatur. Heißes Wasser ist alles andere als kochend. Es hat eine hohe 🌡️ jedoch erreicht nicht den Siedepunkt. Kochendes Wasser dagegen hat diesen Punkt bereits überschritten. Es verwandelt sich in Dampf. Bei 100 Grad Celsius beginnt dieses Schauspiel.

Ein Boiler hat eine Temperatur von etwa 90 Grad Celsius. Mit dieser Hitze kann er kochendes Wasser produzieren. Ein Wasserkocher hingegen kocht Wasser bei ebendies 100 Grad Celsius. Interessanterweise zeigt sich der Übergang vom heißen zum kochenden Wasser oft im Kochtopf. Wenn Wasser erhitzt wird ´ entstehen kleine Bläschen ` die aus dem Bodens des Behälters steigen. Dies ist ein Zeichen – dass es dem Siedepunkt näherkommt. Die Oberfläche strebt an ´ sich in eine dünne ` glühende Schicht zu verwandeln.

Heißes Leitungswasser steht dagegen auf dem Herd. Es wird erwärmt. Dennoch kocht es nicht. Dies geschieht ´ um Getränke zuzubereiten oder Speisen zu kochen ` die keine extrem hohen Temperaturen erfordern. Heißes Wasser dient vielen alltäglichen Zwecken. Es eignet sich gut zum Duschen oder für die Zubereitung von Tee, ohne zu kochen. Also ein gutes Beispiel für Temperatur-Nutzung.

Wer sich über die Temperaturen bewusst ist kann dadurch Unfälle vermeiden. Verbrennungen sind bei der unsachgemäßen Handhabung von heißem oder kochendem Wasser möglich. Besonders wichtig ist dieses Wissen in der Küche wo Temperaturschwankungen häufig vorkommen. Aktuelle Studien zeigen ein Ansteigen von Verbrühungen in Haushalten. Ethnische Herkunft und Alter spielen dabei eine Rolle. Jedoch, das Einhalten von Vorsichtsmaßnahmen kann das Risiko minimieren.

Ein kleiner Exkurs: In vielen europäischen Ländern sinkt die Wassertemperatur in Haushalten. Beispielsweise in Deutschland wird eine maximale Temperatur von 60 Grad empfohlen um das Risiko von Verbrühungen bei Kleinkindern zu verringern. Somit wird ebenfalls die Qualität im Haushalt sichergestellt.

Zusammenfassend: der Hauptunterschied zwischen heißem und kochendem Wasser ist die Temperatur selbst. Heißes Wasser bleibt unter dem Siedepunkt. Kochendes Wasser jedoch hat diesen Punkt bereits überstiegen. Bei der Nutzung ist es entscheidend – diese Unterschiede zu kennen. Es erfordert ein gewisses Maß an Wissen und Achtsamkeit. Nur so kann man sichergehen – die richtige Temperatur für verschiedene Anwendungen zu wählen und damit das Zubereiten von Speisen und Getränken auf sichere Weise durchzuführen.






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