Voraussetzungen für die private Beförderung in Learjet/Citation
Welche Lizenzen sind erforderlich, um Freunde und Familie in einem Business Jet zu befördern, und welche gesetzliche Regelung gilt für Selbstkostenflüge?
Der Traum vom Fliegen mit einem Business Jet ist für viele eine spannende Vorstellung. Jedoch gibt es nicht nur die Frage nach dem Komfort — es gibt ebenfalls rechtliche Gegebenheiten die entscheiden, ob und wie man Freunde oder Familie an Bord eines Learjet oder Citation mitnehmen kann. Eine entscheidende Frage dabei lautet: Welche Art von Lizenz benötige ich um sicher und legal mit einem Business Jet fliegen zu dürfen?
Zulassungskriterien für die Pilotenausbildung
Ein "Haus-und-Wiesen" PPL – also die Private Pilot License – reicht für Business Jets in der Regel nicht aus. Diese Lizenz erlaubt das Fliegen von einmotorigen kolbengetriebenen Flugzeugen mit einem maximalen Gewicht von bis zu zwei Tonnen. Das ist in der Luftfahrtbeschränkung sehr spezifisch. Für Jets hingegen—wie dem Learjet oder der Citation—unterliegt das Fliegen strengen Vorgaben. Eine gewerbliche Berufspilotenlizenz, also die CPL (Commercial Pilot License) oder sogar die ATPL (Airline Transport Pilot License) ist oftmals notwendig. Der Aufwand ´ um an diese Lizenzen zu gelangen ` ist nicht zu unterschätzen.
Die rechtlichen Bestimmungen für Self-Cost Flights
Seit dem 1. Juli 2014 dürfen Inhaber eines PPL wieder Selbstkostenflüge durchführen. Das bedeutet: Die Kosten müssen so viel auf alle Passagiere inklusive des Piloten aufgeteilt werden. Man kann also nicht einfach willkürlich seine Freunde mitnehmen, ohne die finanziellen Aspekte zu beachten. Es gibt klare Vorgaben – ebenso wie diese Kostenverteilung erfolgen muss.
Der Kontakt zu den autorisierten Stellen
Um nochmals auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich bei Unsicherheiten direkt an das Luftfahrt-Bundesamt wenden. Dort erhält man präzise und bindende Informationen über die Arten von Lizenzen die man für das Fliegen eines Business Jets benötigt. Das Referat L 4 des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig ist hier die Anlaufstelle. Wichtige Themen sind die Type Ratings oder spezifische Flugberechtigungen die möglicherweise für den entsprechenden Jet erforderlich sind.
Zusammenfassend ist festzuhalten: Wer Freunde oder Familie in einem Business Jet befördern möchte, muss neben der nötigen Lizenz auch sämtliche rechtlichen Bestimmungen einhalten. Der Weg zum Ziel ist also ein wenig steinig jedoch mit den richtigen Informationen kann das Fliegen in einem Business Jet nicht nur ein Traum, allerdings auch machbar werden.
Zulassungskriterien für die Pilotenausbildung
Ein "Haus-und-Wiesen" PPL – also die Private Pilot License – reicht für Business Jets in der Regel nicht aus. Diese Lizenz erlaubt das Fliegen von einmotorigen kolbengetriebenen Flugzeugen mit einem maximalen Gewicht von bis zu zwei Tonnen. Das ist in der Luftfahrtbeschränkung sehr spezifisch. Für Jets hingegen—wie dem Learjet oder der Citation—unterliegt das Fliegen strengen Vorgaben. Eine gewerbliche Berufspilotenlizenz, also die CPL (Commercial Pilot License) oder sogar die ATPL (Airline Transport Pilot License) ist oftmals notwendig. Der Aufwand ´ um an diese Lizenzen zu gelangen ` ist nicht zu unterschätzen.
Die rechtlichen Bestimmungen für Self-Cost Flights
Seit dem 1. Juli 2014 dürfen Inhaber eines PPL wieder Selbstkostenflüge durchführen. Das bedeutet: Die Kosten müssen so viel auf alle Passagiere inklusive des Piloten aufgeteilt werden. Man kann also nicht einfach willkürlich seine Freunde mitnehmen, ohne die finanziellen Aspekte zu beachten. Es gibt klare Vorgaben – ebenso wie diese Kostenverteilung erfolgen muss.
Der Kontakt zu den autorisierten Stellen
Um nochmals auf Nummer sicher zu gehen, sollte man sich bei Unsicherheiten direkt an das Luftfahrt-Bundesamt wenden. Dort erhält man präzise und bindende Informationen über die Arten von Lizenzen die man für das Fliegen eines Business Jets benötigt. Das Referat L 4 des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig ist hier die Anlaufstelle. Wichtige Themen sind die Type Ratings oder spezifische Flugberechtigungen die möglicherweise für den entsprechenden Jet erforderlich sind.
Zusammenfassend ist festzuhalten: Wer Freunde oder Familie in einem Business Jet befördern möchte, muss neben der nötigen Lizenz auch sämtliche rechtlichen Bestimmungen einhalten. Der Weg zum Ziel ist also ein wenig steinig jedoch mit den richtigen Informationen kann das Fliegen in einem Business Jet nicht nur ein Traum, allerdings auch machbar werden.
