Die richtige Gertenlänge für den Reitsport

Welche Faktoren beeinflussen die Wahl der richtigen Gertenlänge beim Reiten?

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Die Auswahl der passenden Gertenlänge kann entscheidend für die Qualität des Reiterlebnisses sein. Unterschiedliche Faktoren spielen hierbei eine Rolle – darunter Körpergröße des Reiters, Größe des Pferdes oder Ponys und die jeweilige Disziplin die ausgeübt werden soll. Die Diskussion über die ideale Gertenlänge ist komplex. Fakt ist, dass sie variiert, je nachdem, ob Dressur, Springen oder einfaches Freizeit-Reiten im Gelände im Fokus steht. Wichtig zu beachten ist, dass eine Gerte als unterstützendes Hilfsmittel fungiert – sie sollte niemals die primäre Kommunikationsform zwischen 🏇 und Pferd darstellen.

Diese Gertenlängenanpassung beginnt typischerweise mit der Reitergröße. Eine geradlinige Faustregel besagt – dass die Standardlänge einer Gerte um die 110 cm beträgt. Dennoch erobern verstellbare Varianten mit einem VARIOGRIFF den Markt. Hier liegt die Verstellbarkeit bei etwa 20 cm was besonders für Reiter praktisch ist die mit unterschiedlichen Pferde- und Ponygrößen arbeiten. Diese Gerten geben Flexibilität.

Interessant ist ebenfalls die Empfehlung einiger Reiter – mindestens zwei verschiedene Gertenlängen im Arsenal zu haben. Dies ermöglicht es je nach Reitsituation und Pferd die optimale Unterstützung zu bieten. Besonders im Fachhandel sollte man sich vor dem Kauf Zeit nehmen. Eine Gerte in der Hand zu halten kann den Unterschied ausmachen ´ denn so spürt man ` ebenso wie sie sich anfühlt und ob sie gut in der Hand liegt.

Nehmen wir ein praktisches Beispiel. Das Reiten auf einem Fjordpferd im Vergleich zu einem bayrischen Warmblut zeigt, dass eine Gerte mit etwa 120 cm eine hervorragende Wahl darstellt. Diese Länge gewährleistet, dass der Reiter sowie beim kleinen Pferd als auch beim größeren Warmblut dasselbe unterstützen kann. Erstaunlicherweise berichten viele Reiter, dass eine noch längere Gerte, beispielsweise von 1⸴20 m, vielseitig einsetzbar ist. Diese Reiter haben damit Erfolg, sowohl Haflinger als auch Großpferde zu reiten.

Die finale Entscheidung zur Gertenlänge bleibt jedoch nicht nur eine Frage der Vorlieben und bisherigen Erfahrungen beim Reiten. Manchmal ist es durchaus von Vorteil sich mit Kollegen oder Trainern auszutauschen. Sensibilität und Respekt im Umgang mit dem Pferd sind essenziell – die Gerte muss als feines Hilfsmittel betrachtet werden. Auf diese Weise fördern Reiter eine respektvolle Kommunikation und ein harmonisches Miteinander.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass die Wahl der Gertenlänge im Reitsport von einer Vielzahl an Faktoren beeinflusst wird. Neben der physischen Komponente sind auch die individuelle Reiterfahrung und die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Disziplin von großer Bedeutung. Ein stimmiges Zusammenspiel dieser Aspekte kann die Reiterschaft enorm fördern.






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