Einfluss des Nordpol-Schmelzens auf den Meeresspiegel

Inwiefern beeinflusst das Schmelzen des Nordpols den globalen Meeresspiegel?

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Der Meeresspiegel steigt, wenn der Nordpol schmilzt. Doch das Schmelzen des Polareises hat nicht den unmittelbaren Einfluss, den viele annehmen. Schwimmendes Eis – das sich bereits im Wasser befindet – hat keinen zusätzlichen Volumenbedarf, wenn es schmilzt. Doch atemberaubende Auswirkungen. Diese führt das Schmelzen des Festlandeis am Südpol und die Gletscher der Welt deutlich zusammen.

Wissenschaftler stellen fest: Dass das Festlandeis eine zentrale Rolle spielt. Beispielsweise das massive Eis am Südpol. Während die Gletscher in den Gebirgen Himalaya und Alpen schmelzen, fließt Wasser ins Meer. Das wiederum hebt den Meeresspiegel an. Der Anstieg des Meeresspiegels ist global. Um 3⸴3 Millimeter jährlich – das berichtet der IPCC. Diese Zahl sorgte für Alarm auf der Weltbühne.

Zusätzlich zum Festlandeis ist die Dichte des Wassers ein wesentlicher Faktor. Wasser hat bei 4 Grad Celsius die höchste Dichte. Wenn es sich erwärmt dehnt es sich aus. Hier kommt der Klimawandel ins Spiel. Wenn das Schmelzwasser des Nordpols wärmer wird erhöht sich das Volumen. Das Klimamodell von 2021 schätzte, dass die Erwärmung den Meeresspiegel bis 2100 um einen weiteren Meter anheben könnte. Ein direkter Zusammenhang mit den steigenden Temperaturen der alarmierend ist.

Dennoch ist der Einfluss des Schmelzens des Nordpols auf den Meeresspiegel nicht isoliert zu betrachten. Es schmelzen gleichzeitig andere Eismassen. Diese Eismassen tragen ähnelt zu einem Anstieg des Meeresspiegels bei. Das bedeutet – dass der Prozess auf mehreren Ebenen untersucht werden muss. Durch die globalen Temperaturen die infolge des Treibhausgasausstoßes steigen, wird die Situation beschleunigt. Wissenschaftler schätzen, dass die CO
-Emissionen bis heute nie so hoch waren wie im letzten Jahr.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Dass das Schmelzen des Nordpols indirekt den Meeresspiegel erhöht. Wichtig ist – die Augen nicht nur auf die Arktis zu richten. Die globalen Eismassen und der Klimawandel stellen Mitspieler in diesem komplexen Phänomen dar. Es gilt, den Anstieg des Meeresspiegels mit einer ganzheitlichen Perspektive zu betrachten und politische und ebenfalls gesellschaftliche Maßnahmen zu ergreifen. Der Schutz unserer Küstengebiete könnte in der nächsten Dekade entscheidend sein. Die Lagen sind unübersehbar – die Herausforderung enorm.






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