Was tun gegen saures Aufstoßen?

Welche Strategien helfen effektiv gegen saures Aufstoßen?

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Saurer Aufstoßen kann zum einem unangenehmen Kampf werden. Es sind brennende Empfindungen ´ die in der Brust aufkommen ` wenn Magensäure aufsteigt. Das Phänomen ist ebenfalls als Sodbrennen bekannt. Verschiedene Maßnahmen existieren um diese lästige Erscheinung einzudämmen - von der Ernährung bis zur Körperhaltung gibt es vieles zu beachten. Exemplarisch werden hier einige Strategien erläutert.

Erstens sollten bestimmte Lebensmittel gemieden werden. Diese können das saure Aufstoßen verstärken oder gar auslösen. Besonders fettige – frittierte und scharfe Speisen sind berüchtigt. Zitrusfrüchte, Tomaten, Schokolade - zugleich auch Kaffee, Alkohol oder kohlensäurehaltige Getränke stehen unter Verdacht. Eine bewusste Auswahl der Nahrung ist also bei jedem Biss das A und O.

Zweitens – die Frequenz der Mahlzeiten zählt. Zudem ist es ratsam, kleinere, häufigere Mahlzeiten einzunehmen. Große Portionen belasten den Magen enorm. Eine häufigere Nahrungsaufnahme hingegen führt zu einer geringeren Produktion von Magensäure.

Drittens sollte nach dem Essen eine aufrechte Haltung beibehalten werden. Legen Sie sich also nicht sofort, anschließend Sie gegessen haben, ins Bett. Eine aufrechte Haltung schützt die Speiseröhre vor dem ungebetenen Aufstieg der Magensäure.

Bewusstes Leben schließt viertens auch das eigene Körpergewicht mit ein. Übergewicht kann den Druck auf den Magen erhöhen. Wenn Sie das vermeiden, können Sie Überanstrengungen vorbeugen. Schließlich gehört auch die Wahl der Kleidung dazu. Enge Klamotten können ähnlich wie schädlich für den Magen sein.

Fünf – ein weiteres wichtiges Element ist die Zeit von Mahlzeiten. Legen Sie sich nicht allzu früh nach dem Essen hin. Ideal ist es – mindestens zwei bis drei Stunden vor dem Schlafen essen zu vermeiden. So wird die Verdauung gefördert und der nächtliche Reflux reduziert.

Sechstens: Stress. Stress kann das saure Aufstoßen ganzen Auftrieb verleihen. Techniken zur Stressbewältigung sind deshalb wichtig. Meditation, Yoga oder zahlreiche Entspannungsübungen können hier große Dienste leisten.

Sieben – zum Schluss die Hausmittel. Einige Betroffene haben positive Erfahrungen mit natürlichen Hausmitteln gemacht. So präferieren manche Milch, Bullrich-Salz oder Natron. Teesorten wie Kamille oder Kümmel wirken oftmals beruhigend auf den Magen.

Wenden die beschriebenen Konzepte sich gegen die Symptome und helfen nicht, zögern Sie nicht – ein Arztbesuch kann notwendig sein. Ärzte können eine genaue Diagnose stellen. Zudem können sie gegebenenfalls Säureblocker verschreiben oder eine Magenspiegelung anordnen, sollte die Ursache unklar sein.

Denken Sie daran - jeder Körper ist individuell. Was für den einen funktioniert schlägt bei anderen möglicherweise fehl. Dennoch gibt es einige grundlegende Ansätze die sich bewährt haben. Eine gesunde Ernährung die richtige Haltung und auch Stressbewältigung sind Eckpfeiler zur Bekämpfung vom sauren Aufstoßen. Hören Sie auf den eigenen Körper und finden Sie selbst heraus was für Sie am effektivsten ist.






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