Es ist kein Geheimnis, dass das Fahren in Schrittgeschwindigkeit manchmal knifflig sein kann – insbesondere beim Wechsel zwischen Gängen. Meistens geschieht dies in Situationen wie Rechts-vor-Links-Kreuzungen. Wenn man mit einer sehr langsamen Geschwindigkeit und im 2. Gang fährt ´ könnte man sich fragen ` ob der Motor dabei abgewürgt werden kann. Während einige Fahrer natürlich sehr nervös sind und sich Fragen stellen zeigen Experten: Dass es meist nicht so problematisch ist, ebenso wie man denkt.
Ein Motor kann tatsächlich in bestimmten Situationen „absaufen“. Dies ist jedoch häufig auf zwei Faktoren zurückzuführen. Erstens: Bei extrem niedrigen Drehzahlen hat der Motor nicht weiterhin genug Kraft. Dies gilt insbesondere – wenn man quasi im Leerlauf den zweiten Gang fährt. Man verliert die Kontrolle über das Fahrzeug und der Motor kann ausgehen. Das sollte der Fahrer jedoch verhindern. Vorbeugende Maßnahmen sind essenziell.
Die Kupplung durchzutreten, erweist sich hier als eine der wichtigsten Handlungsempfehlungen. Wenn man die Kupplung betätigt, wird der Motor ‚entkoppelt‘ von den Antriebsrädern. Damit bleibt genügend Kraft vorhanden um den Motor am Laufen zu halten. Auch das Wechseln in den 1. Gang kann helfen. Der erste Gang ist für langsame Geschwindigkeiten ausgelegt und deshalb deutlich effizienter unter diesen Umständen.
Obwohl es bedeutsam ist, den Motor während des Fahrens im 2. Gang nicht zum Stillstand kommen zu lassen, bleibt zu erwähnen: Der Motor normalerweise, selbst bei einem schwachen Gaspedal, nicht genauso viel mit „einschlummern“ sollte. Solange genügend Standgas vorhanden ist – ebenfalls im 2. Gang – sollte der Motor ausreichend unterstützt werden. Wenn das Fahrzeug jedoch zu stark abgebremst wird könnte dies zu Problemen führen.
Ein empfehlenswerter Ansatz besteht darin in einem sicheren abgelegenen Bereich zu experimentieren. Dabei könnte der Fahrer schlicht weg rollen lassen, bis das Fahrzeug endgültig „absäuft“. Das mag seltsam erscheinen – allerdings so erhält man ein besseres Gefühl für die Grenzen des eigenen Fahrzeugs. Einmal getestet, sind die Ängste vor einem Abwürgen im Alltag oft unbegründet.
Ein denkwürdiger Punkt: Das sogenannte "Absaufen" beim Fahren bezieht sich oft auf das Fehlverhalten in bestimmten Fahrsituationen – insbesondere in der geschlossenen Szene mit einem kalten Motor. Zündkerzen können durch Überflutung nicht mehr funktionieren. Dies unterscheidet sich jedoch von einem simplen Abwürgen. In der Regel springt der Motor nach einem Abwürgen sofort wieder an. Übung macht den Meister.
Fazit: Es erfordert Erfahrung und Geduld jedoch das richtige Verständnis für das Fahrzeug und die Bedienung des Getriebes sind ihre eigene Form der Kunst. Letztlich sollte man sich beim Fahren entspannen – und die Kontrolle nicht verlieren!
