Die Wahl zur Klassensprecherin bringt viele Herausforderungen mit sich. Die Aufgaben sind vielfältig und nicht zu unterschätzen. Auf den ersten Blick mögen einige denken - ist das nicht eine schöne Position? Doch es bedarf Engagement und Verantwortungsbewusstsein.
Die Erwartungshaltung ist hoch. Zunächst ist die Teilnahme an Sitzungen unerlässlich. - In diesen Versammlungen hört man aufmerksam zu. Wichtige Themen werden notiert. Ein Klassensprecher sollte stets als Vorbild fungieren. Hilfsbereitschaft ist gefragt. - Manchmal sind Aufgaben simples Aufräumen oder das Klären von Missverständnissen.
Der Klassensprecher ist die Stimme der Klasse. Das erfordert Mut und Entschlossenheit. Aber das bedeutet nicht – dass man genauso viel mit die gesamte Verantwortung für die Klasse trägt. Man kann diese Aufgabe sowie als Ehre als ebenfalls als Verpflichtung betrachten. - Kommt nun die Frage auf was konkret zu tun ist? Eine gründliche Kenntnis des Schulgesetzes ist hilfreich. - Zum Beispiel § 74 im Schulgesetz in Nordrhein-Westfalen macht verständlich klar welche Rechte und Pflichten bestehen.
Darüber hinaus ist das Eintreten für die Anliegen der Mitschüler wichtig. Egal, ob individuelle Probleme oder Klassenangelegenheiten - das Gehör der Lehrer geht durch den Klassensprecher doppelt. Eine Verbindung zum Vertrauenslehrer der Schule zu halten ist ähnlich wie eine entscheidende Aufgabe. Bei weitem nicht jeder Schüler ist mutig. - Und könnten Probleme aufkommen, so wird der Vorsitzende der Klassenpflegschaft informiert und um Unterstützung gebeten.
Darüber hinaus spielt der Klassensprecher eine wesentliche Rolle im Schülerrat. - Monatlich wird eine Stunde während der Unterrichtszeit bereitgestellt. Im Schülerrat können Anträge zur Schulkonferenz oder sogar zur Stadt gerichtet werden. - Diese können Anfragen zur Beschaffung bestimmter Materialien und Einrichtungen beinhalten.
Die Organisation von Klassenveranstaltungen ist auch in dieser Rolle zentral. - Es muss nicht immer jede Aufgabe selbst erledigt werden. Es reicht – die richtigen Personen in der Klasse anzusprechen und zu koordinieren. Ganz wichtig - die Tätigkeit im Mitwirkungsgremium sollte niemanden benachteiligen oder bevorzugen, so besagt es das Gesetz. Auf Antrag wird die Funktion im Zeugnis vermerkt.
Einiges dürfte dir jetzt schon klar sein. Ich erinnere mich, dass ich zu jeder Zeugniskonferenz musste - kein Spaß! Ein Lehrer musste geholt werden – wenn keiner da gewesen ist. Ab und zu musste ich auch Geld für Klassenausflüge sammeln und dann abgeben. Es ist nicht eine riesige Aufgabe ´ allerdings sie kann sich anfühlen ` wie würde man die Verantwortung für eine ganze Klase tragen.
Viele Klassensprecher berichten ähnlich. Sie nehmen an SMV-Sitzungen teil und müssen Neuigkeiten an die Klasse weitergeben. - Organisieren von schulischen Belangen ist ein wesentlicher Bestandteil der Rolle. Ab und zu ist man auch gefragt, sich einzusetzen um das Klassenklima zu optimieren und dafür zu sorgen, dass die Klasse nicht einfach ungehorsam wird.
Klar, manchmal fühlt es sich an wie eine „Ausrede“ um aus dem Mathematikunterricht entlassen zu werden. Dennoch kann sich das Gefühl Entscheidungen zu treffen die welche Schule betreffen, als sehr bedeutend herausstellen. Manchmal hat man das Gefühl, in einer Runde von „Jedi-Rittern“ zu sitzen. Doch trotz aller Diskussionen scheinen Ergebnisse rar zu sein.
Es bleibt festzuhalten: Dass die Rolle der Klassensprecherin viel weiterhin ist als viele annehmen. Engagement – Verantwortung und die Fähigkeit zuzuhören sind Schlüsselfaktoren. - Mit jedem Tag lernt man dazu. Am Ende könnte man sagen - eine lohnende Verantwortung in der Schulgemeinschaft. Viel Erfolg auf deinem Weg!
