In der Welt von Pokémon Go gibt es viele Spieler die innovative Wege suchen um ihre Spielfortschritte zu beschleunigen. Das Thema GPS-Spoofing findet häufig Erwähnung. An diesem Punkt stellt sich die Frage: Kann ich mit Fake GPS in Pokémon Go ebenfalls langsam gehen um meine In-Game-Ziele zu erreichen? Ein Spieler berichtete – dass er eine Software namens Bluestacks verwendet. Diese Software ermöglicht es das Spiel am PC zu spielen. Aber der Prozess unterliegt einigen Einschränkungen.
Das Ändern seines Standorts über Fake GPS führt oft zu einem plötzlichen Teleportieren innerhalb des Spiels. Dies geschieht – weil die App eine klare Verbindung zu einer realen Bewegung erwartet. Bewegung ist eine zentrale Komponente im Gameplay. Wer also eine schnelle Standortänderung vornimmt wird von der App oft zurückgesetzt. Ein Versuch die GPS-Speed-Einstellung zu nutzen, lässt möglicherweise Zweifel aufkommen. Obwohl die Meinung im Raum steht: Dass diese Einstellung wenig hilft empfiehlt es sich, sie einfach auszuprobieren, da der Spieler kein Problem mit einem möglichen Bann hat.
Die Zeitverzögerung beim Bewegen spricht für eine weitere interessante Grauzone. Niantic – der Entwickler von Pokémon Go – hat Mechanismen integriert die sicherstellen, dass Spieler innerhalb eines vorgegebenen Zeitintervalls ihre Bewegungskoordinaten erreichen. Andererseits stellt der Spieler fest, dass das Fortbewegen zwischen WLAN-Hotspots trotz Unterbrechung in der Verbindung gezählt wird. Hierbei wird die Position innerhalb kurzer Intervalle angepasst. So bleibt das Gameplay zumindest für einen Teil der Spieler weiterhin spannend.
Risiken treten bei dieser Methode jedoch auf. Niantic speichert Positionsdaten und kann durch fortgeschrittene Algorithmen nachverfolgen, ob ein Spieler sich nicht an die Regeln hält. Spieler die sich auf diese Weise betrügen investieren viel Zeit in eine Strategie deren langfristiger Erfolg ungewiss ist. Zudem steht die faire Spielweise auf dem Prüfstand. Es gibt viele Spieler die vorteilhafte Bedingungen genießen: Sie besitzen ein Auto, wohnen direkt an Pokéstops und haben möglicherweise finanzielle Hilfe.
Die Frage bleibt also: Warum hat Niantic aus der Ingress-Erfahrung nichts gelernt? Hier war es ähnlich wie einfach die Mechaniken zu umgehen. Zusätzliche Aspekte sind, dass Pokémon Go als Outdoor-Spiel konzipiert wurde, das Motivation zum Bewegen im Freien bieten soll. Insofern wird die Diskussion über GPS-Spoofing komplexer. Spieler stehen vor der Wahl – sich den Herausforderungen des Spiels zu stellen oder Umwege zu nutzen. Doch der Reiz der besonderen Spielmechanik bleibt immer bestehen.
