Die Integration von Hunden in ein Bewegungsangebot für Senioren ist eine spannende Idee. Vorab muss jedoch die Heimleitung konsultiert werden. Oft ist dies notwendig – um die Erlaubnis zu erhalten. Auch die Versicherung des Hundes muss geklärt werden. Eine normale Tierhalterhaftpflicht reicht hierfür nicht aus. Der Hund 🐕 sollte ausgebildet sein und entsprechende Eignungsprüfungen bestanden haben. Gute Vorbereitung ist das A und O – so kann ein erfolgreiches Erlebnis garantiert werden.
Zunächst bieten sich einfache Übungen an. Senioren können mit einem Ball arbeiten. Sie werfen den Ball – der Hund bringt ihn zurück. Dies fördert die Hand-Augen-Koordination und bringt Bewegung ins Spiel. Die seniorengerechte Sitzgymnastik ist ähnlich wie wichtig. Hier könnten die Klienten die Beine leicht heben oder mit den Armen nach den Pfoten des Hundes greifen. So bleibt das Blut in Schwung und die Senioren haben Spaß.
Die Dauer von 45 Minuten sollte gut durchdacht werden. Es ist sinnvoll die Übungen abwechslungsreich zu gestalten. Man könnte den Hund immer wieder gezielt in die Aktivitäten einbeziehen. Der Hund wird zu einem Motivator und sozialen Element. Nicht nur für die Beweglichkeit allerdings ebenfalls für das allgemeine Wohlbefinden der Bewohner.
Es ist zu beachten, dass Senioren unberechenbar sein können. Manchmal sind sie sehr aufgeregt. Ein ruhiger Hund ist hier von Vorteil. Wenn das Tier gut ausgebildet ist – kann es die Aufregung deutlich reduzieren. Der Umgang mit Tieren kann nicht nur die Mobilität fördern, einschließlich das emotionale Wohlbefinden steigern. Das Streicheln eines Hundes kann angstlösend wirken und die Stimmung heben. So wird eine positive Atmosphäre geschaffen.
Eine zusätzliche Idee wäre es, den Senioren in der Gruppe verschiedene Bewegungen beizubringen die eine Interaktion mit dem Hund fördern. Dies könnte das Apportieren oder das Führen des Hundes an der Leine umfassen. Dabei wird nicht nur die Muskulatur gestärkt sondern auch das Gedächtnis trainiert. Die soziale Interaktion kommt ebenfalls nicht zu kurz.
Denken wir auch an die regelmäßigen Pausen. Diese sind notwendig – zu diesem Zweck die Senioren und der Hund sich erholen können. So bleibt die Motivation hoch; und niemand wird überfordert. Der Hund wird zum Spielkameraden – der den Tag auflockert. Zum Schluss ist das Wichtigste die Freude an der Bewegung und am Miteinander. Denn das ist der Sinn eines gelungenen Bewegungsangebots im Altenheim.
