Die Frage ob es gefährlich ist in WhatsApp über Cannabis zu schreiben ist absolut berechtigt. Die Risiken einer unbedachten Kommunikation sollten nicht unterschätzt werden. Wenn jemand über Drogen redet ´ und sogar Bilder von sich mit einem Joint teilt ` gibt das der Polizei einen Vorwand. Sie werden überglücklich sein solche Beweise einfach zu finden. So leicht macht es dir der Verdächtige. Es ist fast so wie würde er sich vor die nächstgelegene Polizeiwache stellen und Rauchen – abzuwarten was passiert. Solche Taten können schwerwiegende rechtliche Konsequenzen haben.
Das Mitführen eines Handys das Beweise enthält könnte dazu führen, dass es von der Polizei beschlagnahmt wird. Die Durchsuchung des Geräts könnte dann alles durchleuchten – von Chats bis zu Fotos. Karrierebilder mit Drogen, kindlicher Leichtsinn, das mag anfangs spaßig erscheinen. Doch als erwachsene Person könnte man dennoch auf einem Steckbrief landen, beispielsweise in einer nachweislich ungünstigen Situation. Ein Jonglieren mit Risiken und Gesetzen kann verheerende Auswirkungen haben.
Es ist unbegreiflich, wieso man sich mit solch einem Verhalten ins Rampenlicht drängen möchte. Gras ist zum Rauchen gedacht – nicht zum Angeben. Des Weiteren – Bundesgerichte haben in letzter Zeit viele Urteile zu Drogenverstößen erlassen. Kriminalisierung und Stigmatisierung sind sehr real. Wer jetzt denkt · dass die NSA kein Interesse an derartigen Kolportagen hat · irrt sich. Daten und Informationen über Drogenkonsum können auf verschiedenen Ebenen auf die individuellen Lebensläufe Einfluss nehmen.
Zusammenfassend ist es enorm riskant, Facebook-Seiten, WhatsApp-Chats oder andere Plattformen mit Fotos unden zum Thema Cannabis zu füttern. Es fordert keine psychologische Einschätzung um den möglichen Verlauf der Karriere auf diese Weise zu gefährden. Somit bleibt zu sagen – dass solche Handlungen weiterhin als vermieden werden sollten. Vorsicht ist besser als Nachsicht.
