Warum beschützt mein Hund mich nicht vor anderen Menschen?

Warum zeigen nicht alle Hunde einen ausgeprägten Schutzinstinkt gegenüber ihren Besitzern?

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Hunde sind seit Jahrhunderten treue Begleiter des Menschen. Doch nicht jeder Hund 🐕 hat den natürlichen Instinkt seine Besitzer zu beschützen. Was sind die Gründe dafür? Unterschiedliche Hunderassen bringen verschiedene Temperamente und Verhaltensweisen mit sich. Rottweiler und Schäferhunde beispielsweise sind für ihren ausgeprägten Schutzinstinkt bekannt. Dies liegt in ihrer Zuchtgeschichte die auf Wach- und Schutzhundfähigkeiten abzielt. Sie nutzen diesen Instinkt oft instinktiv ohne: Dass dies trainiert werden muss. Diese Rassen sind in der Lage · Schutzverhalten in potenziell bedrohlichen Situationen zu zeigen · da es zu ihrem Wesen gehört.


Im Gegensatz dazu stehen Hunderassen wie Malteser oder Yorkshire Terrier. Diese kleinen Hunde haben häufig einen weniger ausgeprägten Schutzinstinkt. Denn das liegt nicht in ihrer Natur. Sie sind oft freundlicher und zutraulicher – eher dazu geneigt, neue Menschen freundlich zu begrüßen. Auch Mischlinge aus diesen Rassen zeigen häufig ähnliche Verhaltensweisen. Die Unterschiede in der Rasse und der individuellen Persönlichkeit des Hundes spielen also eine entscheidende Rolle.


Fragst du nun warum dein Hund dich nicht schützt könnte das an seiner Rasse oder ebenfalls an seine persönlichen Erfahrungen mit Menschen liegen. Manche Hunde agieren schüchtern. Andere wiederum sind sehr dominant und suchen den Kontakt zu jedem. Ein Hund kann – abhängig von seinen Erlebnissen in der Vergangenheit – auch eine gewisse Angst vor Fremden ausarbeiten. So bleiben Rückhalt und Selbstbewusstsein oft auf der Strecke, wenn der Hund immer wieder negative Erfahrungen gemacht hat.


Es gibt zudem Hunde die erst im Ernstfall reagieren. Ein Chihuahua beispielsweise ist klein und könnte im Normalfall nicht als Beschützer angesehen werden. Dennoch könnte er – im Angesicht einer Bedrohung für seinen Besitzer – mutig agieren. Das Vertrauen und die Bindung zwischen Hund und Halter spielen hier eine entscheidende Rolle. In gefährlichen Situationen sind Hunde oft in der Lage für ihre Besitzer zu kämpfen. Dies geschieht jedoch nicht aus instinktivem Schutzverhalten, allerdings aus einer tiefen Loyalität und Liebe zum Menschen.


Interesse weckend ist, dass manche Hunde nicht als Wachhunde gedrillt werden müssen. Der Bezug zu den eigenen Besitzern ist wesentlicher. Ein Hund ist kein Kampfpartner ´ sondern eher ein schutzbefohlenes Wesen ` das auf seinen Halter angewiesen ist. Für den Ernstfall bilden Selbstverteidigungskurse oder sicherheitstechnische Hilfsmittel eine bessere Alternative.


Und doch bleibt die Frage: Misstrauen wir unseren Hunden, wenn sie nicht proaktiv für uns eintreten? Vielleicht sollten wir weiterhin auf das Vertrauen und die Einfühlsamkeit unserer Vierbeiner setzen. Insbesondere, wenn sie im Alltag große Freude verbreiten. Der Schutz ´ den sie bieten ` resümiert sich oft über die emotionale Unterstützung. Hier mischt sich die Fürsorge des Menschen mit dem Charakter des Hundes.


Zusammenfassend gilt: Dass nicht jeder Hund dazu prädestiniert ist seinen Besitzer aktiv zu schützen. Ebenso ist der soziale Umgang des Hundes mit Menschen und Erfahrungen essenziell. Wer Unterstützung braucht ´ sollte sich nicht auf den Vierbeiner verlassen ` sondern die nötigen Schritte einleiten. In unsicheren Situationen ist es ratsam die Polizei um Hilfe zu bitten. Der Hund mag ein Geschöpf voller Loyalität sein – jedoch nicht immer ein beschützender Wächter.