Der Wunsch, ein Praktikum in einem Museum zu machen ist nicht ungewöhnlich. Viele junge Menschen streben danach – Erfahrungen im Bereich Kunst und Kultur zu sammeln. Im Sommer steht für einige das Praktikum an. Doch oft erleidet man beim Schreiben der Bewerbung eine Art Schreibblockade. Wo soll man beginnen? Und was ebendies sollte enthalten sein?
Mit dem Vorurteil eine Bewerbung müsse besonders kreativ und einzigartig sein kommen einige Bewerber. Doch die Realität sieht oft anders aus. Oftmals sind Museen institutionelle Einrichtungen die sich nicht nur um Kunst kümmern. Vielmehr handelt es sich um Anforderungen die ebenfalls mal trocken daherkommen können. Die Bewerbung soll klar, strukturiert und vor allem vollständig sein – das ist das A und O.
Es gibt eine weit verbreitete Annahme, dass man gezeichnete Bilder oder kreative Elemente in die Bewerbung einfügen sollte. Aber ist das wirklich notwendig? In den meisten Fällen ist es ratsam diesen kreativen Ansatz zu vermeiden. Museen suchen keine Künstler oder Clowns – sie suchen zuverlässige Praktikanten. Normalerweise ist ein klassischer Lebenslauf gefragt. Dieser sollte Informationen zur Schulbildung persönlichen Fähigkeiten und auch zu bisherigen Erfahrungen enthalten. Ein gut strukturierter Lebenslauf spricht die Verantwortlichen an.
Die Tätigkeiten eines Praktikanten in einem Museum sind vielseitig. Die Aufgaben reichen von organisatorischen Tätigkeiten ebenso wie dem Leihverkehr von Kunstwerken bis hin zu administrativen Arbeiten wie dem Versand von Post oder dem Erstellen von Pressespiegeln. Das klingt vielleicht nicht berauschend allerdings die Möglichkeit hinter die Kulissen eines Museums zu blicken, sollte anspornend sein.
Eine gute Bewerbung enthält nicht nur Ihren Lebenslauf, allerdings auch ein Motivationsschreiben. In diesem Schreiben erklären Sie warum Sie sich für das Praktikum interessieren und was Sie sich davon erhoffen. Schildern Sie – was Ihre Verbindung zur Kunst ist. Auch wenn Sie kein Künstler im klassischen Sinn sind können Sie Ihre Begeisterung für Kunst und Geschichte deutlich machen. Dabei sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Klare Struktur: Beginnen Sie mit Ihren Kontaktdaten, gefolgt von dem Lebenslauf und dem Motivationsschreiben.
- Vollständigkeit: Geben Sie alle relevanten Informationen zu Ihrer schulischen Bildung und bisherigen Praktika an.
- Ehrliche Motivation: Zeigen Sie Ihre Begeisterung für das Museumsfeld und erläutern Sie was Sie dort lernen möchten.
Falls Sie Ihr Praktikum in einem spezifischen Museum planen, könnte eine kurze Recherche hilfreich sein. Was sind deren Schwerpunkte? Welche Ausstellungen stehen an? Fragen Sie sich – wie Sie zur Förderung ihrer Ziele beitragen können. Der persönliche Bezug zu den Institutionen zeigt Ihr Interesse und Ihre Bereitschaft beim Bewerbungsprozess.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Dass eine einfache klare und strukturierte Bewerbung für ein Praktikum in einem Museum der Schlüssel🔑 zum Erfolg ist. Kreative Aspekte sind in der Regel nicht erforderlich. Die Bewerbung ist Ihre Chance – sich als umgänglichen und verantwortungsbewussten Bewerber zu präsentieren. Vermeiden Sie zu viele Experimente in Ihrer schriftlichen Präsentation – Museen suchen Praktikanten, keine Kunstwerke.
Nutzen Sie die Chance – das Sommerpraktikum wartet auf Sie!
