Rote Mirabellen oder Kirschpflaumen – ein kulinarisches Rätsel?

Sind rote Mirabellen essbar oder handelt es sich dabei um eine andere Frucht?

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Die Frage ob rote Mirabellen giftig oder essbar sind beschäftigt viele Obstliebhaber. Rote Mirabellen sehen zwar verlockend aus – aber sind sie wirklich das was sie scheinen? In Wahrheit handelt es sich bei den sogenannten „roten Mirabellen“ oft um eine andere Frucht – die Kirschpflaume. Diese Frucht gehört zur Familie der Pflaumen und unterscheidet sich in vielen Aspekten von den typischen Mirabellen.


Die rote Mirabelle, ebenso wie sie oft bezeichnet wird ist in der Regel keine Mirabelle. Sie hat mit der echten Mirabelle viele Merkmale gemeinsam – die Form und die Größe sind ähnlich. Jedoch – und das ist entscheidend – das Fruchtfleisch und der Geschmack variieren erheblich. Bei einer Kirschpflaume erkennt man das an der zähen oft etwas fade schmeckenden Konsistenz. Sie hat eine etwas mischratige Note und ist nicht häufig so süß wie ihre verwachsenen Verwandten.


Es gibt viele Hybriden der Pflaume die untereinander gekreuzt werden – das macht das Bestimmen der genauen Art manchmal recht komplex. Die Hybridisierung führt zu einer großen Vielfalt mit teils unvorhersehbarem Geschmack. Wenn jemand die Muttersorte als Kirschpflaume erkennen kann, leidet die identifizierbare Art – dennoch bleibt sie in der Regel essbar. Dies zeigen ebenfalls zahlreiche Berichte von Genießern die diese Frucht probiert haben – das Feedback ist oft positiv!


Doch darauf basierend – wie kann man sicherstellen, dass eine Frucht genießbar ist? Die Antwort könnte ganz einfach sein: Fähigkeiten des Geschmacks und Erfahrung. Das menschliche Gehirn hat ein feines Gespür dafür welche Nahrungsmittel essbar sind. Es ist unwahrscheinlich – dass jemand versehentlich eine giftige Sorte pflückt. Dennoch sollte man vorsichtig sein wenn man sich mit unbekannten Früchten befasst.


Eine der besten Empfehlungen an Obstsammler ist die Frucht vor dem Verzehr zu testen. Man sollte schließlich eine kleine Menge probieren, bevor man große Portionen verspeist. Oft sind die Früchte von kirschpflaumigen Hybriden schmackhaft und bieten eine einzigartige Ergänzung zu Obstsalaten oder Gebäck.


Aktuelle Daten belegen – in den letzten Jahren hat sich das Interesse an alten Obstsorten wie der Kirschpflaume stark gesteigert. Die Leute schätzen ihre Einzigartigkeit, sodaß sie auf Märkten und in Gartenbauvereinen stets beliebter werden.


Zusammengefasst könnte man sagen – egal, ob man es für eine Kirschpflaume oder eine rote Mirabelle hält die Frucht ist wahrscheinlich essbar. Eine gewisse Experimentierfreude belohnt den Genießer oftmals mit köstlichen Überraschungen! So wird aus dem vermeintlich unschlüssigen „rote Mirabelle?“ eine geschmackvolle Bereicherung für die Obstauswahl.