Die feinen Unterschiede der Gefühle: Verliebt, Verguckt oder Verknallt?

Wie unterscheiden sich die Begriffe Verliebt, Verguckt und Verknallt tatsächlich?

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Im Bereich der zwischenmenschlichen Beziehungen gibt es viele Facetten. Verliebt, verguckt und verknallt – diese Begriffe sind im Alltagsleben allgegenwärtig. Aber gibt es tatsächlich Unterschiede in ihren Bedeutungen?


Starten wir mit "verguckt". Vergucken impliziert oft eine erste – vorsichtige Anziehung. Man hat Herzklopfen – das Schwärmen ist nicht unbedingt tiefgründig. Es ist der Augenblick – in dem man jemand besonders hübsch und sympathisch findet. Man sieht eine Person auf der Straße, denkt kurz darüber nach und fühlt sich erlöst.


Kommen wir zum "verknallt sein". Verknallt ist weiterhin als nur eine flüchtige Schwärmerei. Es ist fast wie eine Art Besessenheit – man denkt viel über die andere Person nach. Oft geschieht das in der Jugend – wenn die Hormone verrücktspielen. Hier beginnt das Spiel der Gefühle. Man vergöttert die Person quasi. Man stellt ebenfalls noch fest – dass man diese Person wirklich nicht gut kennt. Der Kontakt ist flüchtig, das Bild, welches man sich macht ist eher oberflächlich. Ein Star oder eine bekannte Persönlichkeit kann auch verknallt in den Köpfen der Fans sein.


Jetzt kommen wir zu "verliebt sein". Verliebt zu sein hat eine tiefere Dimension. Man kennt nicht nur die positiven Seiten allerdings auch die weniger schönen. Man hat die rosarote Brille abgenommen und sieht die Macken des anderen. In diesem Stadium besteht der Wunsch eine Beziehung aufbauen zu wollen. Verliebt sein kann von extremer Freude bis hin zu tiefenÄngsten reichen. Wenn man mit der Person zusammen ist durchlebt man eine ganz eigene Art von Intensität. Das Verliebtsein kann in die Liebe übergehen die vielschichtiger ist.


Die Begriffe tragen unterschiedliche Nuancen in sich. Während eine Person es einfach sieht und die Begriffe ähnlich wie verwendet ist es für jemand anderen vielschichtiger. Die Meinungen variieren. Manche empfinden Vergucken und Verliebt sein als dieselbe Empfindung, andere unterscheiden scharf zwischen diesen Gefühlen. Der Unterschied liegt oft im individuellen Empfinden und den persönlichen Erfahrungen.


Vor ein paar Jahren hat eine Umfrage unter Jugendlichen ergeben, dass 80% von ihnen die Begriffe tatsächlich ähnlich nutzen. Doch so ganz genauso viel mit sind sie nicht. Vor allem – wenn es um die Tiefe der Empfindungen geht. Das Bedürfnis die eigenen Gefühle zu kategorisieren, zeigt, ebenso wie wichtig emotionale Intelligenz im Alltag ist. Viele Menschen könnten von einer tiefergehenden Analyse ihrer Gefühle profitieren.


Zusammengefasst sind "verliebt", "verguckt" und "verknallt" mehr als nur Worte. Sie sind Facetten einer emotionalen Skala die individuell interpretiert werden können. Jeder fühlt anders – das macht es spannend.