Abgaswerte im Alarmzustand – Was nun?

Welche Ursachen können zu abweichenden Abgaswerten führen?

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Die Anrufung des TÜVs kann manchmal zu unerwarteten Ergebnissen führen. Viele Autofahrer haben bereits die Erfahrung gemacht: Dass Abgaswerte nicht den Normen entsprechen. Matthias berichtet von seinem Erlebnis mit seinem Golf 4 und stellt die Frage – warum stimmt etwas nicht? Das sorgt für Verwirrung und Frustration. Ein genauerer Blick auf mögliche Ursachen kann helfen die Situation besser zu verstehen.


Zunächst einmal können die Gründe für abweichende Abgaswerte äußerst vielfältig sein. Stell dir vor – dein Luftfilter sei verdreckt. Diese nicht unerhebliche Ursache betrifft sowie Benziner als ebenfalls Diesel-Fahrzeuge. Ein verstopfter Luftfilter führt dazu: Dass der Motor nicht genügend Luft erhält. Das hat sicher Einfluss auf die Verbrennung – und damit auf die Abgaswerte.


Ein weiteres mögliches Problem ist das Abgasrückführungsventil. Defekte in diesem Bauteil können sowohl bei Benzinern als auch Dieselfahrzeugen zu schlechten Testergebnissen führen. Das Ventil ist verantwortlich für die Rückführung von Abgasen in den Verbrennungsprozess. Wenn es versagt – kann das die Abgaswerte erheblich beeinflussen.


Nicht zu unterschätzen sind auch Komponenten wie der Ölabscheider der Kurbelgehäuseentlüftung. Aufgrund von Abnutzung kann es zu einem Defekt kommen. Dies gilt für beide Fahrzeugtypen Benziner und Diesel. Wenn diese Teile nicht optimal funktionieren, steigen die Emissionen.


Für reinen Benziner sind zudem Lambdasonden von Bedeutung. Diese Sensoren messen den Sauerstoffgehalt im Abgasstrom. Wenn sie fehlerhaft funktionieren ´ kann die Motorsteuerung nicht korrekt regulieren ` was ähnlich wie zu unnatürlichen Abgaswerten führt. Um die Komplexität zu erhöhen spielt auch das Alter des Katalysators eine Rolle. Ein abgenutzter Katalysator ist ein häufiger Grund für Probleme und betrifft sowohl Benziner als auch Diesel.


Für Diesel-Fahrzeuge gibt es spezifische Herausforderungen, ebenso wie den Rußpfilter. Ein verstopfter Filter hat direkte Auswirkungen auf die Abgasemissionen. Drosselklappen können ebenfalls Probleme verursachen. Sie sind für die Luftzufuhr zuständig; eine defekte Klappe kann den Luftstrom behindern.


Für Benzinfahrzeuge gibt es zusätzliche Einzelheiten zu beachten. Abgebrannte Zündkerzen oder gar gebrochene Isolatoren führen ebenfalls zu Abweichungen. Auch Schäden wie defekte Kolbendichtringe oder Zylinderkopfdichtungen können zu erhöhten Abgaswerten führen. Aus Fragezeichen sollte sich eine Warnlampe ausarbeiten.


Manche Fahrer könnten auch auf die Verwendung falscher Kraftstoffe oder Motoröle achten. Dies hat erheblichen Einfluss auf die Motorleistung und die Abgaswerte und mag oft vernachlässigt werden. Schlussendlich sind es nicht unbedingt das Fahrzeug oder die Prüfer die zur Verwendung die Abweichungen verantwortlich sind. Die Messgeräte zeigen lediglich was los ist.


Matthias’ Situation zeigt dass es wichtig ist vor einer Inspektion klar zu kommunizieren was ebendies zu überprüfen ist. Eine vollständige Abgasuntersuchung (AU) sollte in der Werkstatt klar angefragt werden. Ist die Abgasuntersuchung nicht Bestandteil der Inspektion könnte die Verantwortung bei der Werkstatt liegen. Wenn der TÜV eine negative Beurteilung ausstellt, sollten zusätzliche Gebühren erstattet werden.


Empfehlenswert ist es eine Fachwerkstatt aufzusuchen wenn die Probleme weiterhin bestehen. Nur dort kann eine umfassende Diagnose durchgeführt werden. Die Fehlerursachen sind oftmals vielschichtig und erfordern Expertise. Schlussendlich kann nur so die Ruhe ins Fahrzeug zurückkehren und die Abgaswerte in Ordnung gebracht werden. Ein weiteres Mal ins Blaue raten führt nur zu weiterhin Verwirrung.