Die Debatte rund um die Video- und Klangqualität auf YouTube ist nicht neu – sie wurde immer wieder aufgeworfen. Viele Nutzer sind sich unsicher – ob eine höhere Videoauflösung ebenfalls zu einer verbesserten Klangqualität führt. Die Antwort lautet: Ja die Klangqualität verbessert sich ebenfalls freilich nicht in dem Maße wie die visuelle Klarheit. Oft wird empfohlen, einfach ein HD-Lied zu suchen und es auszuprobieren.
Die aktuellen Standards auf YouTube sind vielfältig. Die Plattform nutzt unter anderem folgende Codecs und Bitraten. Bei 360p beträgt die Videoqualität 0․5 Mbit/sec und die Audioqualität 128 kbit/sec. Bei 720p liegt die Videoqualität beispielsweise bei 2 Mbit/sec und die Audioqualität bei 192 kbit/sec. Der Codec für 1080p umfasst 3 Mbit/sec beim Video und bleibt bei 192 kbit/sec beim Audio. Eine detaillierte Übersicht zeigt noch andere Formate: 480p hat 1 Mbit/sec (Video) und 128 kbit/sec (Audio), während 3072p mit 3․5 Mbit/sec (Video) und 192 kbit/sec (Audio) aufwarten kann.
Die Beziehung zwischen den verschiedenen Codecs ist entscheidend. Der H.264-Codec hat in der Kodiereffizienz klare Vorteile gegenüber VP8. Die höhere Bildqualität bei den oberen Formaten ist augenscheinlich. Hingegen erweist sich Vorbis bei den unteren Formaten als überlegen im Vergleich zu AAC. Interessanterweise ist der Unterschied zwischen AAC und Vorbis für den durchschnittlichen Benutzer jedoch kaum hörbar, selbst bei erstklassigen Audioanlagen. Dies macht die Nutzung beider Codecs in der Praxis oft weniger relevant.
YouTube tendiert in Zukunft dazu, VP8 und Vorbis stärker zu berücksichtigen. Das Open-Source-Projekt VP8 wird auch von Google selbst entwickelt. Im Gegensatz dazu muss Google für H.264 und AAC Lizenzgebühren bezahlen was wirtschaftliche Überlegungen aufwirft. Mit VP9 ´ dem aufkommenden Nachfolger von VP8 ` plant Google eine noch leistungsstärkere Lösung. Ob die Zukunft 3D-Streaming mit sich bringt oder ob Legacy-Formate eine Revival haben werden, bleibt spannend zu beobachten. Die Relevanz von 3GP oder FLV im Desktopbereich scheint gering – vielmehr handelt es sich hier um eine Unterstützung älterer Mobilgeräte.
Die gängigen Stufen sind 240p, 480p, 720p und 1080p. Diese Auflösungen haben nicht nur Einfluss auf die Bildqualität – sie bringen auch eine gesteigerte Klangqualität mit sich. Höhere Auflösungen sind so viel mit einer schnelleren Internetverbindung. Andernfalls leidet die Streaming-Performance. HD steht dabei für High Definition. Dies bedeutet die höchste verfügbare Auflösung – eine Verbesserung in allen Aspekten.
Die Bezeichnung „p“ (pixel) ist interessant. Sie bezieht sich lediglich auf die Grafik – Klang oder Musik🎵 sind davon nicht betroffen. Für Nutzer die weiterhin über die Bitrates auf YouTube erfahren möchten, gibt es spezielle Erklärungen zu den kbit/s-Raten bei Umstellungen zwischen verschiedenen Videoqualitäten. Letztendlich ist es wichtig, den Unterschied zwischen Video- und Audioqualität auf YouTube zu verstehen um das bestmögliche Nutzererlebnis zu erreichen.
