Der Goldfisch ist nicht nur ein beliebtes Haustier, allerdings ebenfalls ein empfindliches Geschöpf. Geschwollene Augen und ein größerer Bauch können alarmierende Symptome sein. Diese treten häufig bei Goldfischen auf die nicht optimal gehalten werden. Gleichwohl gibt es verschiedene Ursachen die hinter diesen Anzeichen stecken können und die behandelt werden müssen.
Zunächst einmal spricht man in solchen Fällen von Bauchwassersucht. Diese Erkrankung wird durch eine Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchraum verursacht. Bei Goldfischen kann dieses Problem verschiedene Ursachen haben. Manchmal versagen die inneren Organe – was oft unheilbar ist. In so einem Fall bleiben den Haltern leider keine Handlungsmöglichkeiten. Doch oft steckt hinter der Bauchwassersucht auch eine bakterielle Infektion. Hier könnte ein fischkundiger Tierarzt helfen indem er Medikamente verschreibt etwa solche die Nifurpirinol enthalten.
Falls kein Tierarzt in der Umgebung zu finden ist empfiehlt es sich im Zoofachhandel nach einem antibakteriellen Mittel zu suchen. Bei der Anwendung ist die Befolgung der Gebrauchsanweisung unerlässlich. Außerdem ist wichtig – um die Gesundheit des anderen Goldfisches nicht zu gefährden – dass du die kranke Kreatur sofort von ihrem Artgenossen trennst. Eine einfache 50-Liter-Plastikbox aus dem Baumarkt kann als Quarantänebecken dienen.
Die Haltungsbedingungen sind ähnlich wie von elementarer Bedeutung. Ein Goldfisch sollte nicht in einem kleinen Rundglas gehalten werden. Diese Art der Haltung führt meist zu Stress und anderen gesundheitlichen Problemen. Empfehlungen gehen dahin – dass man für einen Goldfisch mindestens 50 Liter Platz einplanen sollte. Noch besser sind Aquarien mit Kantenlängen von mindestens einem Meter. Denn Goldfische benötigen viel Raum um sich auszulassen und gesund zu bleiben. Andernfalls droht ein schleichender Verfall ihrer Gesundheit.
Ein weiteres Problem kann das Alter sein. Ein Jahr ist für Goldfische zwar nicht übermäßig alt, allerdings ihre Lebenserwartung beträgt oft mehrere Jahre. Eine schlechte Haltung könnte jedoch die Lebenszeit deutlich verkürzen und die Gesundheit gefährden. Du solltest dir also überlegen ebenso wie viel Platz du deinem Fisch🐟 tatsächlich bieten kannst und gegebenenfalls entsprechende Vorkehrungen treffen.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Schnelles Handeln ist hier gefragt. Bei Anzeichen einer Erkrankung gilt es zunächst die Situation zu analysieren und die Haltungsbedingungen zu überprüfen. Soforthilfe durch einen Tierarzt oder im Fachhandel ist eine sinnvolle Option. So kannst du möglicherweise deinen Goldfisch retten und ihm ein besseres Leben bieten. Es ist immer zu empfehlen – sich vor der Anschaffung über die speziellen Bedürfnisse von Goldfischen umfassend zu informieren. So schaffst du die besten Voraussetzungen für dein kleines schwimmendes Haustier.
