Die Nutzung von Software zur Lüftersteuerung kann manchmal weiterhin Frustration als Erleichterung bringen. Ein Nutzer berichtet von Schwierigkeiten mit dem Programm SpeedFan. Das Ziel war klar – die Lüftergeschwindigkeit zu regulieren und die Lautstärke dabei zu reduzieren. Doch die Realität sah anders aus. Der CPU-Lüfter lief nur bei minimalen Umdrehungen was bei voller Auslastung zu ungewollten Temperatur- und Geräuschproblemen führte.
Zunächst verständlich – die Verwendung von SpeedFan sollte eine bessere Kontrolle über die Systemtemperaturen bieten. Software wie SpeedFan ermöglicht üblicherweise die Geschwindigkeit der Lüfter manuell anzupassen. Wenn alles optimal läuft senkt das die Geräuschentwicklung und verbessert die Effizienz. Doch der Frust über das vorrübergehende Aberwitz erhöhen sich, wenn die Software nicht wie erwartet funktioniert. Zuletzt geänderte Einstellungen hielten sich ´ trotzdem der Rücknahme ` nicht an die vorgegebenen Parameter.
Die bereits erwähnten Lüfter drehten zu dauerhaften 900 Umdrehungen pro Minute. Die CPU-Temperatur blieb im akzeptablen Bereich freilich stillte dies nicht das Bedürfnis nach einer leiseren Durchführung. Wenn im BIOS keine Optionen zur Automatisierung der Lüftersteuerung gegeben sind, ergäbe sich eine weitere Herausforderung – speziell bei älteren Mainboards die manchmal nicht genügend konfigurierbar sind.
Die Antwort könnte ebenfalls in der Hardware und nicht nur in der Software liegen. Der erwähnte Nutzer hat immerhin in ein System investiert das mit einem i7 4790K und einer GTX 970 ausgestattet sind. In Verbindung mit 32 GB DDR4 RAM und auch einer SSD sollte hardwaretechnisch einiges möglich sein. Wenn die Software nicht funktioniert ´ ist es manchmal sinnvoll ` den Hardwareaspekt ähnlich wie zu betrachten.
Zusätzlich gibt es einige Alternativen die in Betracht gezogen werden könnten. Zum Beispiel sollte der Nutzer überprüfen ob die Verbindung des Lüfters richtig sitzt. Ist er richtig am Mainboard angeschlossen? Eine fehlerhafte Verbindung könnte leicht zu den beschriebenen Problemen führen. Eine weitere Möglichkeit wäre einen alternativen Lüftersteuerungssoftware zu installieren. Programme wie MSI Afterburner oder HWMonitor könnten eine wertvolle Alternative bieten. Auch könnte der Austausch des CPU-Kühlers ernsthaft erwogen werden. Ein moderner Kühler bietet oft nicht nur eine verbesserte Kühlleistung – er kann auch leiser arbeiten und damit die gesamte Geräuschkulisse erheblich senken.
Zusammengefasst – wenn nach der Nutzung von SpeedFan alles schiefgeht, sollte man alle Ebenen der Problemdiagnose durchleuchten. Nicht nur die Software – allerdings auch die Hardware kann entscheidend sein. Gelegentlich sind die einfachsten Lösungen die besten. Bevor man also rigoros eine neue Hardware kauft sollten einfache Checks und diverse Softwarealternativen im Vordergrund stehen. Der Weg zu einem leiseren und effizienten System könnte schließlich nur wenige Schritte zurück in die Hardware-Welt erfordern.
