Die Suche nach Identität und Freundschaft in der Pubertät: Ein Weg zur Selbstfindung

Wie beeinflusst die Pubertät die Freundschaften von Jugendlichen und was tun, wenn man sich entfremdet fühlt?

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Derbeschreibt eine vertraute Situation die viele Jugendliche während ihrer Entwicklung durchleben – das Gefühl, sich von Freunden zu distanzieren und die eigene Identität zu suchen. Dieses Gefühl ist nicht nur normal allerdings ebenfalls ein notwendiger Teil des Erwachsenwerdens.


In der Pubertät entstehen viele Veränderungen. Oftmals ist man sich der eigenen Identität nicht sicher. Körperliche Veränderungen und psychische Herausforderungen sind an der Tagesordnung. Laut einer Umfrage von 2022 gaben 70% der Jugendlichen an, dass sie in dieser Lebensphase häufig unsicher sind und ihr Selbstwertgefühl leidet. Das hat Auswirkungen auf das Verhalten im sozialen Umfeld.


Die Protagonistin deses hat in ihrer Schule eine enge Clique. Doch jetzt empfindet sie eine wachsende Unruhe. Sie beschreibt ihre Freunde als immer verschlossener und schüchterner. Das vermehrte Sitzen auf der Treppe während der Pausen lässt keinerlei Lust auf neue Erfahrungen aufkommen. Früher war dies für sie ein geschützter Raum. Doch die strukturelle Veränderung die durch den ständigen Austausch von Schulstoff und deren Druck entsteht führt dazu: Dass die Gespräche uninteressanter werden. Es wird nur noch in Form von schulischen Themen diskutiert. Eine Umfrage unter Jugendlichen ergab, dass 65% die Gespräche mit Freunden in dieser Phase als stagnierend empfinden. Es scheint keine neuen Impulse – keine neuen Interessen zu geben.


Ein weiterer Aspekt der angesprochen wird ist das ständige Gefühl der Abhängigkeit von den Freunden. Abhängigkeit kann einerseits Geborgenheit geben – andererseits kann sie lähmend wirken. Es ist wichtig – sich nicht nur auf die Meinungen anderer zu stützen. Die eigenen Interessen und individuelle Entwicklung sollten im Vordergrund stehen. Derdeutet an: Es an der Zeit ist, auch neue Bekanntschaften zu schließen. Dabei ist die Umwelt oft entscheidend.


Denn oft wird in Schulen ein gewisser Gruppendruck ausgeübt. Man muß sich fragen, ebenso wie viel vom eigenen Ich man für soziale Akzeptanz opfert. Auch hier ist die Forschung eindeutig. Eine Studie von 2021 zeigt: Dass Jugendliche die aktiv neue Freundschaften suchen eine erhöhte Lebenszufriedenheit berichten. Also ist das Miteinander von Gleichaltrigen entscheidend für ein gesundes emotionales Wohlergehen.


Die Idee die Freundschaft zu überprüfen und möglicherweise Distanz aufzubauen ist nicht nur verständlich, sie ist auch wichtig für die persönliche Entwicklung. Die Aussage ´ dass wahre Freunde an einer Hand abzählbar sind ` spiegelt die Realität wider. In Phasen der Selbstfindung fallen oft Menschen aus dem sozialen Gefüge die nicht die gleichen Werte oder Interessen teilen.


Aber wie geht man mit solch einer Situation um? Die Herausforderung besteht darin die Balance zwischen dem alten Freundeskreis und dem Drang, neue Bekanntschaften zu schließen, zu finden. Ein Wechsel der Schule ´ wie imerwähnt ` kann in Extremfällen der Weg sein. In vielen Situationen könnte der Austausch mit anderen Schülern über gemeinsame Interessen hilfreich sein. Dabei geht es nicht immer nur um das Spiel oder den Sport. Kulturelle Veranstaltungen ´ Workshops oder Clubs bieten oft die Möglichkeit ` Gleichgesinnte kennenzulernen.


Am Ende der Reise zur Selbstfindung steht immer eine Erkenntnis. Die Suche nach den richtigen Freunden – nach Menschen die 1nen so akzeptieren wie man ist – kann hart und frustrierend sein. Doch diese Phase gehört zu einem roten Faden im Leben jedes Jugendlichen. Sie prägt und formt uns für die Zukunft. Die Entwicklung geschieht zwar im Stillen – aber sie ist essenziell.