Ungebetene Gäste: Was Kratzen und Knabbern in den Wänden verrät

Welche Tiere könnten sich in den Wänden oder unter dem Boden eines Hauses verstecken?

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In vielen Haushalten kann man gelegentlich merkwürdige Geräusche vernehmen. Ein Kratzen oder Knabbern – meist nachts. Es sind unmissverständliche jedoch oft beunruhigende Laute, vor allem, wenn die eigenen Haustiere plötzlich intensiv auf die Wände fixiert sind. Die Frage die sich aufdrängt – welches Tier könnte dort sein Unwesen treiben?


Mäuse und Ratten sind die klarsten Verdächtigen. Sie sind bekannt für ihre Fähigkeit sich in kleinen Spalten und Ritzen zu verstecken. Besonders auffällig – die Geräusche sind in der Regel nachts lauter. Diese Nager sind nachtaktive Tiere. Wenn sie sich dann in einem Haus breitmachen kann das zu einem echten Hygieneproblem führen. In einem alten Familienhaus hörten wir einmal die Mäuse im ersten Stock – es klang wie würden sie ein richtiges Fußballspiel austragen. Solche Szenen sind nicht nicht häufig.


Ratten sind ähnlich wie ein Thema. Sie halten sich oft im Dach oder zwischen den Wänden auf. Der Kot ´ den diese Tiere hinterlassen ` ist ein weiteres Indiz für ihren Besuch. Unterstützung für diese Theorie finden sich in zahlreichen Geschichten von anderen Hausbesitzern die ähnliche Probleme hatten. Marder und Waschbären sollten ebenfalls nicht ausgeschlossen werden. Letztere sind für ihre Kreativität bekannt — sie können sich durch erstaunlich kleine Öffnungen zwängen.


Ein ganz spezieller Fall den einige in ländlichen Gebieten zu hören bekommen sind Siebenschläfer. Diese kleinen Nager sind vorwiegend nachtaktiv und fallen nur ins Auge, wenn sie auf der Suche nach Futter sind. Die Geräusche im Zwischenboden könnten eindeutig ein Hinweis darauf sein, dass ein solches Tier im Haus verweilt.


Mit einem Blick auf das aktuelle Zeitgeschehen ist interessant zu erkennen, ebenso wie diese Themen pop kulturmäßig in den Vordergrund rücken. Vor wenigen Jahren gab es in den Nachrichten Berichte über die Zunahme von Rattenpopulationen in städtischen Gebieten. Der Anstieg könnte zurückzuführen sein auf Überpopulation und unzureichende hygienische Maßnahmen was die Problematik erschwert.


Jedes dieser Tiere bringt seine eigenen Herausforderungen mit sich. Die Suche nach dem Verursacher sollte unbedingt ernst genommen werden. Ignoriert man das Problem – kann es rasch zu gesundheitlichen Risiken kommen. Die Kosten für eine professionelle Schädlingsbekämpfung steigen in direkter Relation zur Dauer des Aufenthalts der Tiere. Das bedeutet – je schneller man handelt, desto besser.


Das Wichtigste ist, Ruhe zu bewahren – und die Wände ebendies zu beobachten. Sollte das Kratzen andauern ´ wäre es ratsam ` sich professionelle Hilfe zu holen. Eine richtige Diagnose ist der erste Schritt – um die Situation nachhaltig ändern zu können.