In der aktuellen Diskussion um den Studiengang Internationale Beziehungen an der Technischen Universität Dresden ist es unumgänglich die hohe Nachfrage und die damit verbundenen Schwierigkeiten zu betrachten. Während viele angehende Studierende auf der Suche nach ihrem Traumstudium sind – speziell in einem so gefragten Bereich wie diesem – sind die Herausforderungen enorm. Mit einem NC von 1⸴0 und über 700 Bewerbungen pro Semester zeigt sich sogleich das Problem der Zulassung. Die Realität ist außerordentlich nüchtern. Lediglich 36 Bewerber werden pro Jahr akzeptiert.
Das Berufsfeld das mit einem Abschluss in diesen Studiengängen verbunden ist bietet viele Perspektiven. Spannende Berufe warten ´ sei es bei der UN ` wie Entwicklungshelfer oder als Diplomat. Viele träumen von diesen Positionen. Doch was tun, wenn die geforderten Noten nicht erreicht werden? Die Antwort ist nicht so einfach. Das Aushangeln durch das System des NC kann weitere Wege eröffnen. Wartesemester sind ein zusätzliches Instrument, welches Studierende berücksichtigen sollten, wenn der direkte Zugang zum Studium nicht möglich ist. Je nach NC kann es schlimmer werden. Ein schlechterer Notendurchschnitt erfordert in der Regel weiterhin Wartesemester.
Zudem muss ebenfalls erwähnt werden, dass auf den Schultern jedes einzelnen Bewerbers eine große Verantwortung liegt. Ist es dennoch sinnvoll, sich genau für andere Studiengänge zu bewerben? Ja, absolut! Eine der häufigsten Strategien lautet sich um Alternativen zu kümmern. Angestrebte Studiengänge wie Politikwissenschaft bieten möglicherweise bessere Chancen. Der NC liegt angeblich zwischen 2⸴2 und 2⸴4. Diese Optionen ermöglichen nicht nur eine weitere Erkundung der Interessen – sie können auch wertvolle Kenntnisse vermitteln.
Bonuspunkte durch Praktika und Freiwilligendienste
Aktuelle Trends zeigen, dass Praktika und Freiwilligendienste oft dazu beitragen die Bewerbungsunterlagen aufzuwerten. Diese Erfahrungen können potenziell Bonuspunkte bringen vor allem in der immer wettbewerbsintensiveren Hochschullandschaft. Dabei ist die informierte Beratung an der Universität von unschätzbarem Wert. Nur dort können individuelle Informationen besprochen werden – maßgeschneidert für die jeweilige Situation des Bewerbers.
Ein immer größer werdendes Netz von Informationen ist in den letzten Jahren entstanden. Websites wie hochschulkompass.de bieten eine solide Grundlage zur Suche nach Alternativen. Diese Plattformen ermöglichen es ´ umfassendere Optionen zu finden ` ohne sich auf einen einzigen Studiengang zu versteifen.
Zusammengefasst bleibt die Frage offen: Sind die Chancen tatsächlich so gering, nur weil man den NC nicht erfüllt? Die Antwort kann mit einem klaren „Es kommt darauf an“ gegeben werden. Die Realität des Studierens an einer der renommiertesten Universitäten Deutschlands – die TU Dresden – ist anspruchsvoll jedoch nicht unmöglich. Bei Zielstrebigkeit und der Berücksichtigung sämtlicher Möglichkeiten ist der Traum vom Studium Internationale Beziehungen vielleicht doch in greifbarer Nähe.
