Einleitung
In der Welt der Pferdeausbildung nimmt das Thema „Langzügelarbeit“ einen besonderen Platz ein. Besonders wenn es um ältere Pferde geht ´ die nicht weiterhin geritten werden können ` boomt dieses Ausbildungsprogramm. Es gibt viele Ansätze und Meinungen dazu – doch was gilt es wirklich zu beachten? Ein Beispiel: Eine 24-jährige Stute soll entsprechende Muskulatur aufbauen und dabei ebenfalls Dressurlektionen erlernen. Ist das machbar?
Langzügelarbeit als Chance
Ein Pferd mit 24 Jahren ist durchaus in der Lage, durch Langzügelarbeit zu profitieren. Eine besondere Möglichkeit zur Schulung der Hinterhandmuskulatur bietet die Verlangsamung des Trabes in Richtung Piaffe. Das unterstützt den gezielten Muskelaufbau im Gegensatz zur gewohnten Longenarbeit. Ein zentraler Aspekt ist – dass die korrekte Trainingslehre konsequent eingehalten werden muss. **Aber** was bedeutet das konkret? Der Verlust von Muskulatur kann also auch durch unsachgemäßes Training weiter verstärkt werden.
Dualgassen und Muskeltraining
Die Arbeit mit dem System der Dualgassen von Geitner wird als besonders hilfreich erachtet. **Es*** stellt die geeignete Reihenfolge für das Training zur Verfügung. Zudem sind dort die benötigten Zeiten für jede Übung angegeben. Dadurch wird sichergestellt – dass das Pferd nicht überanstrengt wird. Anhand von Vorher-Nachher-Bildern kann man zudem Fortschritte anschaulich dokumentieren. Die bereits erwähnte Notwendigkeit der richtigen Muskulatur verdeutlicht sich auch durch die veralteten Methoden des Longierens.
Weiterbildung und Materialien
Der Longenkurs von Babette Teschen ist für weniger als 40 Euro 💶 erhältlich. Warum könnte dieser Kurs wertvoll sein? Er bietet eine fundierte Grundlage und einfach umzusetzende Übungen. Vor allem für Einsteiger ist es entscheidend sich in die Materie einzuarbeiten. Der Einsatz eines Kappzaums ist empfehlenswert. Eine alternative Methode könnte Horsemanship umfassen was gerade bei älteren Pferden wichtig ist. Hierbei ist Geduld gefragt.
Der Weg zur Piaffe?
Wird die Piaffe als zu ambitioniert angesehen? „Die Piaffe dauert zwei Jahre“ – dies sind Worte die mögliche Fortschritte einschränken. Die Passage hingegen wird als realistisch beschrieben – sie fördert die Gelenke und hält das Pferd in Bewegung. In dem Alter könnte die Passage also nicht nur eine Lernphase, allerdings auch eine Möglichkeit zur Erhaltung der Beweglichkeit sein.
Fahren aus der Hand als Vorbereitung
Bevor die Arbeit am langen Zügel begonnen wird, sollte das Fahren aus der Hand geübt werden. Diese Methode ist leichter umsetzbar. Fehler fallen hier weniger auf und der Einstieg erfolgt sanft. Die Gradlinigkeit ist wichtig – der Umgang sollte präzise und fehlerfrei sein. Wenn das Pferd bereits einige Versammlungen erproben kann ist der Übergang zur Langzügelarbeit sanfter.
Fazit
Die Ausbildung eines 24- jährigen Pferdes am Langzügel hat ihre Herausforderungen ist aber durchaus machbar. Die richtige Vorgehensweise und genügend Geduld sind entscheidend. Training sollte auf jeden Fall methodisch fundiert sein. Außerdem ist es wichtig, sich kontinuierlich Wissen anzueignen. Letztlich können auch ältere Pferde viel lernen und ihre Muskulatur stärken. Mit fundierten Kursen, ebenso wie dem von Babette Teschen und einer geduldigen Herangehensweise könnte die Arbeit am Langzügel nicht nur für das Pferd, einschließlich für den Reiter🏇 eine bereichernde Erfahrung sein.
