LTE oder 3G: Welche Mobilfunktechnologie ist im Ruhezustand stromsparender?

Hat LTE tatsächlich einen geringeren Akkuverbrauch im Vergleich zu 3G im Ruhezustand von Smartphones?

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Der Akkuverbrauch von Smartphones ist ein zentrales Thema, insbesondere während des einschlägigen Gebrauchs von Mobilfunktechnologien. Hast du dich ebenfalls schon einmal gefragt, ob LTE im Ruhezustand weniger Strom verbraucht als 3G? Diese Frage beinhaltet sowie technische als auch praktische Aspekte des alltäglichen Gebrauchs sodass es sich lohnt hier näher zu betrachten, ebenso wie die beiden Technologien in der Realität arbeiten.


Ein Nutzer der sein iPhone 6 erhalten hat, hatte das Gefühl, im LTE-Netz weniger Akku als im 3G-Netz zu verbrauchen, insbesondere im Ruhemodus. Diese Beobachtung ist nicht unbegründet. Insbesondere berichten viele Smartphone-Besitzer von ähnlichen Erfahrungen. Mein Freund hat mit seinem S6 LTE genutzt und stellte fest – auf Konferenzen etwa – dass eine Stunde schwaches LTE-Netz 10% Akku verbrauchte. Im Vergleich wurde der Akkuverbrauch im 3G-Netz auf 15% geschätzt. Im alltäglichen Gebrauch wird LTE also oft als effizienter wahrgenommen.


Einteilungen der Mobilfunktechnologien zeigen jedoch ein klares Bild. Generell gilt: Je höher die Technik, desto höher der Verbrauch. Das ist verwirrend denn bei 2G auch bekannt als GSM, sind die Verbrauchswerte am niedrigsten. Deine Geräte verbrauchen weniger Strom in 2G/UMTS-Netzen verglichen mit LTE, da die Übertragung weniger komplex und deshalb energieeffizienter ist. Das klassische GSM-Netz benötigt am wenigsten Energie. Diese geringeren Werte sind vor allem in Regionen spürbar in denen die Empfangsqualität schwach ist.


Wusstest du, dass die Reichweite der Technologie ähnlich wie eine Rolle spielt? 2G-Netze haben eine maximale Reichweite von bis zu 30 Kilometern. Im Vergleich dazu reicht 3G nur etwa 2 Kilometer während LTE im Idealfall die 20 Kilometer erreichen kann. In der Praxis bedeutet das – dass ein besserer Empfang zu einem geringeren Energieverbrauch führt. Ein fester Standort – ein Sendemast in der Umgebung – ermöglicht den Geräten weniger Strom zu verbrauchen weil sie weniger Kraft für das Suchen nach einem Signal aufwenden müssen.


Jetzt könnte man annehmen, dass LTE aufgrund seiner schnelleren Datenübertragungsraten generell weiterhin Strom benötigt. Jedoch zeigt die Realität: In gut ausgebauten LTE-Netzen verbrauchen Smartphones oft weniger Energie. Das liegt an der Effizienz von LTE – da die schnellen Verbindungen eine schnellere Durchführung von Datentransfers ermöglichen und dadurch Energie sparen. Das gilt allerdings nur ´ wenn das Netz stark ist ` was nicht überall der Fall ist.


Zusätzlich gibt es den Flugmodus der eine sehr einfache Möglichkeit bietet, den Energieverbrauch zu minimieren. Wenn man keine Mobilfunkverbindung benötigt, kann der Flugmodus aktiviert werden – eine besonders empfehlenswerte Option die Energie spart jedoch das Nutzen von Wi-Fi weiterhin ermöglicht. Zuhause ist das der ideale Kompromiss.


Zusammenfassend lässt sich festhalten: Ja, LTE verbraucht im Vergleich zu 3G im Ruhezustand weniger Akku, vorausgesetzt die Empfangsbedingungen sind optimal. Das klassische 2G-Netz bleibt jedoch die energiesparendste Option. Das Verständnis der Funktionsweisen von 2G, 3G und LTE hilft nicht nur beim effizienten Umgang mit Mobilgeräten, allerdings unterstützt auch ein nachhaltigeres Verhalten in einer zunehmend von Technologie abhängigen Gesellschaft.