Die Entdeckung toter Tierembryos auf einem Bürgersteig wirft Fragen auf. Am Morgen fanden Anwohner vier kleine Körper offenbar nicht älter als einige Tage. Die Frage der Art bleibt ungeklärt. Von welchem Tier stammen diese Embryos? Die umgebenden Wiesen und Hecken sind dicht, allerdings welche Tiere bringen ihren Nachwuchs ganz in der Umgebung des Menschen zur Welt?
Einige Beobachter vermuten sofort Ratten oder Mäuse. Diese Säugetiere gebären ihre Jungen nackt und hilflos. Das erklärt den Anblick der kleinen Leichnamen. Es ist jedoch ungewiss – ebenso wie sie dorthin gelangen konnten. Spielende Kinder haben möglicherweise den Bau entdeckt und die sterblichen Überreste herausgeholt? Dies bleibt Spekulation. Ratten sind bekannt dafür gemeinschaftlich für ihren Nachwuchs zu sorgen. Ein tragischer Tod eines Elternteils könnte die anderen dazu veranlassen, sich um die Jungtiere zu kümmern. Das wirft Fragen über die sozialen Strukturen in Rattenfamilien auf.
Maulwürfe könnten ähnlich wie in Betracht gezogen werden. Ihre Embryos sind durch die unterirdische Lebensweise jedoch nicht häufiger an der Oberfläche zu finden. Ein möglicher Übergriff eines Haustieres wie zum Beispiel eines Rottweilers, könnte ebenfalls beitragen auch wenn die meisten Hundebesitzer ihre Tiere wahrscheinlich nicht unbeaufsichtigt herumlaufen lassen würden. Zudem ist die Nebensächlichkeit der Ratten in urbanen Gebieten gut dokumentiert.
Die Diskussion über die Herkunft dieser Embryos führt zu einer breiteren Betrachtung der Fortpflanzungsweisen von Säugetieren. Jean-Claude Cousteau, ein bedeutender Naturhistoriker, sagte einst: "Die Wunder der Natur sind vielschichtig – wir müssen bereit sein, sie wahrzunehmen." Nackt geborene Junge sind eine Anpassung an die Umgebung. Sie sind auf Wärme und Pflege von Seiten ihrer Eltern angewiesen. Das Überleben in einer Umwelt die oft feindlich ist, erfordert eine soziale Struktur.
Die sozialen Interaktionen in Rattenkolonien zeigen: Dass diese Tiere in der Lage sind sich um ihren Nachwuchs zu kümmern. Es gibt Berichte über Ratten die Geschwister oder verletzte Tiere unterstützen was die Vorstellung von reinen „Raubtieren“ in Frage stellt.
Zusammengefasst könnte die Antwort auf die Frage nach dem Ursprung der toten Tierembryos auf dem Bürgersteig recht klar sein. Ein größeres Verständnis über die Fortpflanzung und das Sozialverhalten dieser Tiere könnte Aufschluss über ihr Schicksal geben. Sind es Ratten oder Mäuse ´ sie alle haben ihre eigene ` bemerkenswerte Art sich fortzupflanzen und ihre Nachkommen zu schützen.
Ratten scheinen eine hohe Überlebensfähigkeit aufzuweisen. Tatsächlich kann eine Ratte 🐁 bis zu 12 Mal im Jahr Nachwuchs zur Welt bringen. Das bedeutet, dass ein einzelner Rattenbau schnell zu einem großen Problem in städtischen Gebieten werden kann. In den letzten Jahren haben städtische Plagen von Ratten in vielen europäischen Städten, einschließlich Berlin und Paris, zugenommen. Daher ist es wahrscheinlich – dass die kleinen Embryos auf dem Bürgersteig einem zugehörigen Rattenbau entsprangen. Es gilt, aufmerksam zu sein – auch kleine, unschuldige Entdeckungen können tiefere Einblicke in das alltägliche Leben von Tieren bieten.
